Rocketmen (Martin Wallace)

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  • Die Planeten/Mond sind toll! Ich mag zwar sonst weiterhin die Tokens in Kapseln am liebsten, aber die Himmelskörper haben schon was!

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    Die Planeten sind alle von Thingiverse, daher kann ich die nicht so einfach zur Verfügung stellen:

    The moon by Dexter_New_Materials - Thingiverse

    Mars Globes (Highly & slightly exagerrated) by neurothing - Thingiverse

    Textured Earth by bld - Thingiverse

  • Für mich persönlich reichen sie aus und sind nicht so viel anders als die Originale.

    Für mich persönlich sind die --- WOW ---

  • Ich muss unsere erste 2er Partie jetzt erst einmal sacken lassen und die Spielregel nochmal lesen. Wenn wir keine Spielfehler gemacht haben sollten, dann ist mein Ersteindruck sehr ernüchternd. Ich finde das Spiel langweilig. Ich werde das Spiel sicherlich erneut spielen, evtl. hatten wir nur einen schlechten Start, aber folgende Punkte haben mich gestört:


    - Wenn man eine unglückliche Starthand hat, kann man nicht viel machen.

    - Man macht immer das Gleiche: möglichst schnell die benötigten Antriebe ausspielen und die entsprechend geforderten Ressourcen für den Zielplaneten ausspielen.

    - Nach einer erfolgreichen Mission wird alles von der Startrampe entfernt und der gleiche Summs fängt wieder von vorne an.


    Spannend finde ich das bisher nicht.

    Mal sehen, wie die nächste Partie aussieht.

  • - Wenn man eine unglückliche Starthand hat, kann man nicht viel machen.

    - Man macht immer das Gleiche: möglichst schnell die benötigten Antriebe ausspielen und die entsprechend geforderten Ressourcen für den Zielplaneten ausspielen.

    - Nach einer erfolgreichen Mission wird alles von der Startrampe entfernt und der gleiche Summs fängt wieder von vorne an.

    Da unterschlägst du aber einige Elemente.

    1. Die Starthand ist echt nicht so wichitg. Es ist ein Deckbuilder, du mischst also eh nach 2-3 Runden deine Karten komplett. Natürlich kann es auch "erfolgsversprechendere" Starthände geben, aber die kleinen Ziele kann man immer angehen. Wir haben schon viele Partien gespielt und nicht das Gefühl, dass da ein Hund begraben liegt.

    2. Natürlich macht man immer das gleiche, wie in jedem Deckbuilder. ABER: Du unterschlägst da komplett den Wettbewerb. Du willst als ERSTER eine bestimmte Mission schaffen. Daher bist du extrem berechenbar, wenn du nur eine Art von Forschungssymbolen ausspielst. Nicht umsonst muss man erst beim Start das Ziel der Mission bekannt geben.

    3. Logisch, die Rakete ist ja auch weg(geflogen). Aber da vergisst du auch die ganzen Synergien auf den Karten. Natürlich spielt man immer und immer wieder sein Deck durch und baut immer wieder Raketen. Du hast ja auch 10 Missionen auf der Hand, die du erfüllen möchtest. Deckbuilder eben. Da könntest du auch Klong! vorwerfen, dass man nichts macht außer laufen und einsammeln :)

    Das Spiel ist ein Rennen um Erfolge. Dabei musst du Risiken abwägen.

  • Ja sicher, man kann unterschiedliche Symbole zur Startrampe legen, aber wenn du zum Erdorbit fliegen möchtest, bringen dir nur dich nur die Computerteile voran. Wenn du zum Mond fliegen möchtest, bringen dich nur die Verbundstoffe voran. Dann hat man vielleicht noch Karte liegen, die es einem erlaubt noch ein Feld weiter zu fliegen. Die Karten bilden kaum Synergien und das Push your Luck Element fand ich nicht sonderlich aufregend.


    Ich freue mich aber für dich, dass dir das Spiel soviel Freude bereitet. Für mich ist es einfach nichts.

  • Es ist aber auch nicht gerade unratsam Karten mitzunehmen, die du bei einem Abbruch abwerfen kannst, wenn ein Start schlecht verläuft. :)

    Darüber hinaus ist es hilfreich die Mitspieler im Unklaren über deine Ziele zu lassen, denn jeder... ach, hab ich ja schon geschrieben :)

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  • Rocketmen ist bei uns auch leider durchgefallen, nicht gut zu zweit, zu glückslastig für einen Deckbuilder, und es dauert auch schlicht zu lange für das was es bietet. Tatsächlich soll aber die Erweiterung noch kommen, ich bin gespannt ob die es dann rausreißt.

  • So spannend ich Rocketmen fand, weil zwischen Erfolg einer Mission und dem Scheitern am Ende nur das Zugglück lag, so frustrierend kann eine Partie für einzelne Mitspieler werden. Einmal Pech gehabt, obwohl alle Chancen für einen standen, und man muss es erstmal schaffen, den Rückschlag wieder aufzuholen. Da es keinerlei Catch-Up-Mechanismen oder eine Ausbremsung der Führenden gibt, kann man eigentlich nur hoffen, dass diese ebenso mal scheitern. Muss also darauf hoffen oder selbst mehr Risiko eingehen, was dann in einem Fiasko oder Triumpf enden kann. Dazu die zufällige Kartenauslage, die Einzelne bevorzugen kann, wenn passende Karten dort ausliegen und für andere nur unpassendes übrig bleibt.


    Wenn man eine Partie nicht zerdenkt und stattdessen eher zügig spielt und das alles als Erlebnisspiel ansieht, durchaus eine Empfehlung. Aber ein Spiel, das zwischen den Stühlen sitzt. Für Eurogamer zu glückslastig fernab der ganzen Aufbau-Planungs-Arbeit. Für Amitrash-Liebhaber zu viel solitäre Aufbau-Planungs-Arbeit. In der preiswerten Standardversion geht zudem einiges an dem Flair und der Atmosphäre verloren, die eine Spielpartie in der Deluxe-Version aufwerten kann.

    "Wir verzichten gern auf Lichterketten - Auf Gerede was niemandem hilft - Denn ihr wisst ganz genau was hier passiert - Es hat euch trotzdem noch nie interessiert", ZSK, Joshi Roggentaler

  • Ich fande/finde Rocketmen solide bis ganz gut.

    Das Problem ist mMn der Name „Martin Wallace“. Mit diesem Name verknüpft man geniale Klassiker wie Brass oder Age of Steam.

    Dazu kommt seine, gefühlte, Abneigung mit gescheiten Redakteuren zusammenzuarbeiten.

    Das führt dazu, dass man auf die eine Kante im Spiel wartet bzw. danach sucht und bei Fund dann „typisch Wallace“ schreit.

  • Wieso ging das Spiel so unter?

    Vermutlich weil es den meisten Leuten nicht besonders gefällt?


    Ich hatte dazu auch bereits etwas geschrieben und finde es extrem "basic" (vor 10 Jahren wäre es besser angekommen). Der Verlust bei der "push your luck" Mechanik ist zu groß, die Karten zu langweilig... es gibt einfach zu viele deutlich interessantere Spiele.

  • Danke, sehe gerade immer wieder Angebote des Spiels und hatte vor allem positive Spielbesprechungen in Erinnerung. Ein BGG-Rating von 6.9 ist für ein Kickstarterspiel auch ein ziemlicher Absturz von 8.X .

    "If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear." - George Orwell

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  • Ich spiele es nach wie vor sehr gerne und bisher fanden es alle alle Mitspieler mindestens gut bis sehr gut.


    „Untergehen“ tun ja viele Spiele, egal wie gut ein Spiel ist. Bei der Anzahl an Neuerscheinungen wird ein Spiel ja häufig nur 2-3 mal gespielt und dann ist die nächste Neuheit angesagt.

  • „Untergehen“ tun ja viele Spiele, egal wie gut ein Spiel ist. Bei der Anzahl an Neuerscheinungen wird ein Spiel ja häufig nur 2-3 mal gespielt und dann ist die nächste Neuheit angesagt.

    Wirklich schlecht sind nur die wenigsten Spiele, aber gerade weil es so viele gibt, haben die meisten Spieler keinen Überblick darüber, was es an Alternativen gibt. Ergo wird einfach das gespielt, was gerade auf dem Tisch liegt.


    In unserer "Vielspieler-Blase" werden Spiele ständig miteinander verglichen, weil man eben deutlich mehr kennt. Wenn dann noch die Spiele der letzten 30 Jahre und nicht nur Neuheiten hinzukommen, wird es noch "lustiger". Das ist tatsächlich auch der Grund, wieso ich nur wenige Neuheiten kaufe (obwohl ich sie zuvor gespielt habe). Selten gibt es etwas wirklich Neues und das zigtausendste Worker Placement Spiel wird es gegen all die älteren Titel, extrem schwer haben.


    In den letzten, ich sag mal 10 Jahren, wurde vermehrt auf die grafische Gestaltung gesetzt um Käufer zu animieren. Heutzutage kommt noch die Tischpräsenz hinzu (Hallo Plastikrotz...). Dadurch werden gute Spiele nicht schlechter oder neue besser, aber für viele reicht die Optik aus, eben solche Spiele zu präferieren.


    Gibt eben verschiedene Käuferschichten, inkl. derer die Spiele nicht mal auf den Tisch bringen. ;)

  • Ich finde es immer noch sehr gut! Es hat natürlich den Push-Effekt, aber genau das macht es ja auch thematisch. 2 Stunden For All Mankind-Kopfkino :)


    ravn hat schon recht- hat ein Mitspieler 1-2x Pech und ein anderer Glück, kann dieser eher auf Nummer sicher gehen und den Sieg verwalten.


    Der Workaround dafür ist dann eben, dass doch nicht so viel Glück drin stecken muss, wie man glaubt. Denn wirklich riskant sind nicht riskante Starts, sondern riskante Flüge!


    Einen Start kann ich ohne großes Risiko abbrechen. Einen frühen Flug auch noch. Nur je länger er dauert, desto Riskanter wird der Flug.


    Eine ganze Rakete zu verlieren ist sehr schlimm. Einen Start zu wiederholen verschmerzbar.


    Viele neue Spieler reizen die Möglichkeiten aber extrem aus und haben dann entweder Glück oder Pech. Das muss aber nicht immer so sein.

  • Es hat uns 3 Partien lang doch Spaß gemacht und ist dann nie wieder angerührt worden...

    Uns auch, der Hauptgrund dafür war das es zuwenige Karten im Grundspiel gibt. Gefühlt spielte man jede Partie mit den selben Karten.

  • Ich liebe Rocketmen. Es ist super spannend und fühlt sich tatsächlich wie eine Art Raketenstart an. Es ist auch mein erstes Spiel wo ich ein Kartenset zusammenstellen muss um dann abzuwägen ob ich es schon wage zu starten oder noch weiter Karten sammle. Ich finde es hochthematisch.


    Auch die Kartengestaltung mit den Technologien die in den letzten Jahren in der Realität zum Vorschein kamen haben mir sehr gefallen.

    Es hat meiner Ansicht nach auch den besten Solo-Modus den ich bei einem nicht - kooperativen Spiel gespielt habe. Er ist sehr einfach und zügig zu spielen(und hat einen richtigen Gewinnen-Verlieren Modus was ich von einem gescheiten Solo-Modus auch erwarte).


    Ich habe beide Schwierigkeitsgrade gespielt (den schwersten habe ich nicht geschafft) und bin durchaus neugierig auf eine Erweiterung.....

    Ich liebe nur Solo-Spiele mit Gewinnen-Verlieren Voraussetzung (keine Highscore-Jagden)

    Einmal editiert, zuletzt von Sympathikus ()

  • Es hat meiner Ansicht nach auch den besten Solo-Modus den ich bei einem nicht kooperativen Spiel gespielt habe. E

    ...und hier glänzt Rocketmen durchaus. Ja, es kommt einem repetitiv vor, das ist aufgrund der Karten schon so. Ich glaube nicht, dass ich das Spiel im MP-Modus sehr oft auf den Tisch bekäme, aber für eine lockere Solorunde bietet es immer wieder mal seinen Reiz.

    Zu Martin Wallace: blendet mal Brass und andere Eisenbahn-Schätzchen von ihm aus, da liegen Welten dazwischen. Aber zB. Anno 1800 musste nach kurzer Zeit bei mir ausziehen, RM ist noch da.

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  • Ich finde es auch etwas schade, dass das Spiel so untergegangen ist. Klar, die geringe Kartenmenge war schon sehr 'Erweiterungs-orientiert' und nicht sehr auf Langzeitspielspaß ausgelegt. Dafür hat war das Spiel ja aber auch ECHT GÜNSTIG und bot für seinen geringen Preis doch wirklich sehr viel Spiel. Push your luck ist in so einer Art Spiel natürlich trotzdem riskant. Für Leute ohne Frustrationstoleranz ist das Spiel eher nix.

  • Bei uns kam Rocketmen für einige Runden ganz gut an. Leider war es dann gefühlt irgendwie durchgespielt und alle machten nur noch die gleichen Züge, weil alle die Strategie angeglichen hatten. Das dünne Kartendeck gibt nicht viele alternative Siegstrategien her wenn man einmal weiß wie man hier gewinnen kann - sofern man etwas Glück hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Wehomir ()

  • Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Also Solo ist es aber immer wieder (nur nicht jeden Tag) spannend, die Ziele zu erreichen, bevor der Bot zumacht. Ich habe doch ein gutes Immersionsgefühl, obwohl mich Karten wie "Elektroautos" da thematisch doch etwas stören.

    Ich hatte RM als Ersatz für Leaving Earth geordert, da ich nach dem Solo-Video (Autor weiß ich nicht mehr) vergeblich einen brauchbaren Taschenrechner gesucht und mich dann gegen den Kauf entschieden habe :D . Das ist sicher um einiges immersiver, aber auch deutlich kostspieliger und ich weiß nicht, ob ich dauerhaft Spaß hätte, diese Rechenprozesse zu durchleben, was nicht mal in den dort betrachteten 60er Jahren von Menschenhand notwendig gewesen wäre.