Rollenspieler im Forum

  • Ich habe schon viele gute One Shots erlebt, die allein schon durch die gut ausgearbeitet Charakterverpflechtung funktionieren.

    Für diese Art Oneshots liebe ich vor allem Cthulhu, weil es dort einige gute gibt und ich mir da auch schon eigene überlegt habe.

    Hast Du zu den Oneshots welche, die du empfehlen kannst, die man bekommen kann (erstmal egal, welches System)?

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

    Einmal editiert, zuletzt von Neva Kee (6. August 2026 um 12:07)

  • Ich habe schon viele gute One Shots erlebt, die allein schon durch die gut ausgearbeitet Charakterverpflechtung funktionieren.

    Für diese Art Oneshots liebe ich vor allem Cthulhu, weil es dort einige gute gibt und ich mir da auch schon eigene überlegt habe.

    Hast Du zu den Oneshots welche, die du empfehlen kannst, die man bekommen kann (erstmal egal, welches System)?

    Mir fällt spontan alles ein, was Free League für das Alien RPG veröffentlicht hat. Kenne die neue Evolved Edition nur oberflächlich, aber die erste Edition ist sehr stark auf One-Shots ausgelegt und sollte noch vielfach verfügbar sein.

    Jeder Charakter hat eigene Motivationen, die sich über die drei Akte jedes Abenteuers verändern. Nicht jeder Charakter wird jeden Akt überleben. Spieler werden sich hintergehen, Bündnisse schließen um nicht zu sterben und sich doch nie ganz trauen. Dazu halt immer irgendwie mindestens ein Xenomorph (à la Alien und Alien 3, nicht Aliens) und ein eskalierendes Würfelsystem, das Stress und Druck belohnt.

    Ist ein tolles System für Cons, weil halt nur Oneshots.

    Gibt's auf Deutsch bei Ulisses, aber vorerst nur in Vorbestellung für die Evolved Edition. Laut Verlag werden die alten Module aber portiert. Also warten, Onlineshops checken oder Zweitmarkt.

    2 Mal editiert, zuletzt von The1Def (6. August 2026 um 12:50)

  • The1Def – Danke.

    Ich sehe in der Diskussion "ARS Vs Storytelling" keinen Zusammenhang zur Frage, warum man nicht z.B. "Call of Cthulhu"-OneShots mit dem BITD-Regeln spielen können sollte, und darum ging's ja hier. Vielleicht hat man ja gerade keine W10 zur Hand?

    Aber trotzdem interessant.

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  • The1Def – Danke.

    Ich sehe in der Diskussion "ARS Vs Storytelling" keinen Zusammenhang zur Frage, warum man nicht z.B. "Call of Cthulhu"-OneShots mit dem BITD-Regeln spielen können sollte, und darum ging's ja hier. Vielleicht hat man ja gerade keine W10 zur Hand?

    Aber trotzdem interessant.

    Stimmt, die Diskussion, die dazu gehört, ist die System Matters Diskussion. Beide haben aber den gleichen Ursprung, daher der Einstieg über diesen Weg.

    Wie oben geschrieben zu System Matters mal lieber googlen. Und wie oben geschrieben, klar alles geht mit allem (irgendwie).

  • Klingt ein wenig, wie Nemesis, das Rollenspiel.

    Wird das nicht zu einseitig, wenn es irgendwie immer das gleiche Setup ist, bei dem außerdem vermutlich immer jemand für den ein oder anderen Konzern arbeitet und das Alien mitbringen soll?

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

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  • Habe mit noch niemandem gespielt der das langweilig fand. Ein Szenario habe ich dreimal gespielt und bestimmt fünfmal geleitet. Jedes Mal mit anderen, jedes Mal anderes Ende.

    Da sind schon einige Setups möglich, außerhalb der Filme. Den Stoff gibt's ja noch in Comics, Romanen, Videospielen etc. verarbeitet. Oder man portiert Mothership Module.

    Einmal editiert, zuletzt von The1Def (6. August 2026 um 18:49)

  • Daher an Quillbound hast bestimmt Recht mit deiner Betrachtung. Dein Bug ist halt mein Feature.


    Das sowieso immer. Ich persönlich mag zuviel Impro einfach nicht, weil es - meiner Erfahrung und Meinung nach - nie so intensiv werden kann, wie bei ordentlich vorbereiteten Rahmen, in denen man sich frei bewegt (mit deutlich kleinerem Impro-Anteil). Einfach weil ich sofort raus bin, wenn ich höre, wie sich ein Spielleiter voranstammelt. Und das haben sie bisher alle getan. Manche weniger als andere. Aber rausgehört, dass jemand überlegen musste "Okay, wie kann die Story denn jetzt weitergehen, nachdem der Spieler getan hat, was er eben getan hat?!" konnte man immer. Und darauf aufbauend steht und stand dann halt jede Story immer irgendwie auf sehr dünnen Beinen, die schnell brechen konnten.

    Wäre ja auch vollkommen in Ordnung, wenn die Spieler zumindest mitspielen.
    Wenn man als Spielleiter sich aber die Mühe macht, ein Abenteuer von A-Z durchzuarbeiten, die Spieler aber der Meinung sind, sie machen etwas nicht, obwohl es wichtig ist, dann muss man improvisieren.
    Damit meine ich jetzt gar nicht mal das Szenario, dass die Spieler in eine bestimmte Stadt sollen, aber stattdessen in eine andere Stadt gehen.
    Vielmehr sowas wie: Aha, hier wurde ein Verbrechen verübt. Ein Mord. Aber das kann uns ganz egal sein. Den Auftrag nehmen wir nicht an.

  • Ich habe schon viele gute One Shots erlebt, die allein schon durch die gut ausgearbeitet Charakterverpflechtung funktionieren.

    Für diese Art Oneshots liebe ich vor allem Cthulhu, weil es dort einige gute gibt und ich mir da auch schon eigene überlegt habe.

    Hast Du zu den Oneshots welche, die du empfehlen kannst, die man bekommen kann (erstmal egal, welches System)?

    Viele der One Shots hab ich tatsächlich auf der Cthulhu Convention gespielt und die waren entsprechend auch in dem Universum angelegt bzw waren Horror One Shots. Vieles dann auch selbst geschrieben.

    Immer gut finde ich Der Sänger von Dohl.

    Schau dir mal einige der Fhtagn Publikationen an. Da sind auch einige gute One Shots bei. Riders of the Storm soll sehr gut sein. Ich habe es damal leider nicht in eine Autoren Runde geschafft.

    Die Szenarien der Ebenholztriologie auch Klasse.

    Abwärts haben wir zu viert in einer Abstellkammer mit nem Walkie Talkie eher als Free Form gespielt.

    Für Cthulhu gibt's ja auch den Band "Ein Abend mit dem Grauen" wo nur One Shots in verschiedenen Settings sind. Da weiß ich aber nicht wie gut die Qualität ist.

    Kennst du ggf die Trophy Reihe? Ist auch eher auf Verderb und Gedeih ausgelegt und am Ende sind dann alle auf der Schatzsuche oder der Queste verloren. Man zögert es nur raus. Ist Pbta und da sollten sich alle schön die Bälle zu werfen.

    Hast du denn One Shots die dir in Gedanken geblieben sind? Mir fehlt ja doch irgendwie die Zeit für epische Kampagnen.

  • Wäre ja auch vollkommen in Ordnung, wenn die Spieler zumindest mitspielen.
    Wenn man als Spielleiter sich aber die Mühe macht, ein Abenteuer von A-Z durchzuarbeiten, die Spieler aber der Meinung sind, sie machen etwas nicht, obwohl es wichtig ist, dann muss man improvisieren.
    Damit meine ich jetzt gar nicht mal das Szenario, dass die Spieler in eine bestimmte Stadt sollen, aber stattdessen in eine andere Stadt gehen.
    Vielmehr sowas wie: Aha, hier wurde ein Verbrechen verübt. Ein Mord. Aber das kann uns ganz egal sein. Den Auftrag nehmen wir nicht an.


    Das ist etwas anderes. Wenn ich innerhalb eines gut vorbereiteten Szenarios improvisieren muss, habe ich viele Möglichkeiten anzusetzen. Ich habe viele Möglichkeiten eine Story zu spinnen. Ich kann vorbereitete Storys ganz leicht verlegen oder leicht anpassen. Wenn ich aber schon die Grundpfeiler ständig improvisieren muss, hängt man als Spielleiter schnell in der Luft.

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  • Für das kommende Justice League Unlimited Rollenspiel ist inzwischen von den Verantwortlichen veröffentlicht worden, dass es keine FoundryVTT-Umsetzung geben wird und wohl auch die Veröffentlichung einer Fanmod für Foundry nicht erlaubt ist. Wohl eine Lizenzgeschichte von Warner. Stattdessen bekommt man Roll20 und Demiplane. Beides für mich keine Alternative. Sehr bitter. War enorm angefixt vom Spiel. Aber Superheldenzeugs ist in Deutschland eigentlich nur online möglich. Ich habe 25 Jahre versucht, Leute an einen Tisch zu kriegen um Superhelden-Action zu zocken. Nie geschafft. Online hab ichs inzwischen mehrfach geschafft und es hat Spaß gemacht.

    Bitter, das das mit JLU dann wohl nicht passieren wird.

  • Klar. Ich kann auch Foundry einfach nur als Würfelsimulator und Handout-Deliver nutzen. Spielbar ist es. Aber mit ordentlicher automation und offiziellem Design spielt sich sowas online einfach sehr viel eleganter, schneller und hübscher.

    Einmal editiert, zuletzt von Quillbound (11. August 2026 um 18:45)

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