[2018] Keyforge

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  • Asmodee bezeichnet Keyforge als das weltweit erste Unique Deck Game. Für mich ist es ein konfrontatives Kartenduell voller Überraschungen, bei dem eben kein zeitaufwändiger Deckbau fernab des Spieltisches nötig ist. Stattdessen lernt man sein ganz persönliches Deck mit jeder einzelnen Partie ein wenig mehr und besser kennen in seinen Möglichkeiten und Fallstricken. Am 10. November konnte ich Keyforge im Rahmen des Pre-Launch-Events von Tellurian Games auf dem Spieletreff in Einschlingen kennenlernen. Mal eben ein erstes Zufallsdeck gekauft, gemeinsam die Grundregeln erklären lassen und einen Vormittag mit dem Spiel verbracht. Am Ende konnte ich einen Sieg und eine Niederlage verbuchen, hatte eine Menge Spielspass dabei und fühle mich in ein spielerisches Dilemma gestürzt.


    Ich persönlich habe eine Zeit lang Warhammer Invasion gespielt. Allerdings war ich noch nie ein Freund des einsamen Deckbaus fernab des Spieltisches und somit nach den ersten Partien absolut chancenlos gegen erprobte und optimierte Decks von Mitspielern. Somit verstaubte Warhammer Invasion im Spieleschrank. Die komplette Magic-Zeit habe ich hingegen absichtlich verpasst, weil ein Spiel aus unzähligen zufälligen Kartenpacks zusammenkaufen zu müssen, das empfand ich als Groschengrab.


    Genau deshalb hat mich Keyforge angesprochen, weil es eben keinen Deckbau kennt und zudem ein festes und unveränderbares Kartendeck hat. Man spielt mit dem, was man sich gekauft hat. Was man da hingegen bekommt, ist purer Zufall. Für rund 10 Euro kann man mit einem Zufallsdeck beginnen. Ich hatte Glück und mein allererstes Deck entsprach genau meinen Erwartungen. Eine Sammlung von sehr konfrontativen und aktiv aggressiv zu spielenden Karten, die es dem Mitspieler schwer machen und die einige einfach zu spielende Kartenkombinationen bot.


    Im Kern spielt sich Keyforge sowieso recht einfach. Noch einfacher, wenn man ein paar Grundprinzipien aus anderen Sammelkartenspielen oder LCG kennt: Jeder hat sein eigenes Deck, das den Nachziehstapel bildet. Davon hat man sechs Karten auf der Hand und sucht sich eine der drei Fraktionen seines Decks aus, die man in seinem Zug ausspielen oder schon aus vorherigen Zügen ausgespielt nutzen möchte.


    Da gibt es Kreaturen, die in eine Kampfzone gespielt werden und mit Ausrüstungskarten verstärkt werden können. Da gibt es Artefakte, die eher im Hintergrund wirken. Da gibt es Aktionen, die direkt und einmalig ihre Wirkung entfalten. Zudem kann man über spezielle Kartenaktionen auch noch Handkarten in sein Archiv spielen, was ein geheimer Kartenstapel ist, aus dem man sich in späteren Zügen bedienen kann, sofern eben die gewählte Fraktion passt. Kreaturen können andere Kreaturen angreifen und dabei Effekte auslösen und um Mitspieler-Kreaturen zu vernichten, die nervige Effekte haben, die man schnell loswerden will. Alternativ können Kreaturen ernten, was einem goldartige Brocken einbringt, die man zum Zugbeginn in Schlüssel schmieden kann, wenn man ausreichend davon in seinem Vorrat angesammelt hat. Klar, das der Mitspieler das verhindern will, weil wenn drei Schlüssel geschmiedet sind, hat der Spieler gewonnen.


    Die Vielfalt kommt über die Karten selbst ins Spiel. Besonders weil ich das Deck des Mitspielers nicht kenne. Eventuell einzelne Karten, die ich auch im Deck habe oder die mir in anderen Partien schon begegnet sind. Gerade dieser Überraschungsmoment macht für mich Keyforge besonders. Zeitgleich lerne ich mit jeder Partie mein eigenes Deck immer besser kennen. Weil der Erfolg steckt im Timing der Karten und in den Details der Kartenmöglichkeiten in Kombination untereinander. So hatte ich eine Geist-Kreatur, die Schaden von benachbarten Kreaturen aufgesaugt hat. Ideal, um schwächere Kreaturen zu schützen und somit länger mit deren Effekten im Spiel zu halten. Ebenso hatte ich eine extrem mächtige Kreatur, die enorm viel Schaden austeilen und einstecken konnte, nur durfte ich mit dieser Kreatur in meiner Auslage keine weitere Kreatur spielen. Trickreich im Timing.


    Ich konnte über Aktionskarten diese goldartigen Brocken klauen, aber eben nur, wenn ich weniger als der Mitspieler hatte. Oder ich konnte per Aktionskarte nicht aus der allgemeinen Auslage diese Brocken ernten, sondern bei meinem Mitspieler. Oder ich konnte das Schmieden für meinen Mitspieler teurer machen, er brauchte dann einen Brocken mehr. Davon hatte ich gleich zwei im Deck, so dass die - vom Geist geschützt - für ordentlich Wirbel gesorgt haben, denn acht statt nur sechs Brocken (ok, die heissen offiziell AEmber, aber das klingt blöd und nichtssagend) sind eine Hürde auf dem Weg zum Spielsieg. Und und und ... so viele Möglichkeiten in nur einem Deck.


    In meiner Erstpartie dachte ich noch, mein Deck sei überstark. Ich beklaute meinen Mitspieler fast nach Belieben und der konnte scheinbar nichts gegen mich ausrichten. Der hatte ein Deck, was sich für eine Erstpartie scheinbar komplexer und deshalb schwächer spielte. So richtig viel kann ich dazu aber nicht sagen, weil hier kommt ein Problem von Keyforge in Spiel, das Ihr erst gar nicht zum Problem werden lassen solltet: Die Effekte der Karten sind in Textform formuliert. Bis auf Schaden und AEmber habe ich keine Symbole gesehen.


    Teilweise sind die Kartentexte deshalb recht lang und der Text eher klein gedruckt. Wenn der Mitspieler mundfaul ist und seine Kartentexte beim Ausspielen nicht vorlesen mag, bekommt man keinen Überblick, was da eigentlich mir gegenüber in der Mitspielerauslage liegt. Ich kann zwar relativ problemlos Textpassagen auf den Kopf lesen, aber bis auf die fettgedruckten Schlüsselworte, wann eine Karte wirkt, war da für mich wenig zu erkennen. Also muss man darauf bestehen, dass die Kartentexte vorgelesen werden und man muss sich dann eben merken, welche Karten der Mitspielerauslage welche Effekte haben und wann die zum Einsatz kommen. Hier empfiehlt sich ein nicht zu grosser Tisch, so dass man näher an der Mitspielerauslage sitzt und eine ausreichend gute Beleuchtung oder eben ein gutes Merkvermögen.


    Meine Zweitpartie hat mich dann wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Ich wollte dieselbe Taktik erneut spielen, bekam aber nicht die passenden Karten dazu auf die Hand und war spielerisch zu unerfahren, um alternative Taktiken zu erkennen, die sich aus meiner Kartenhand in Kombination mit meiner Auslage ergeben hätten. Dazu kamen einige Flüchtigkeitsfehler im Timing meiner Karten, so dass ich deren Effekte nicht wirklich optimal einsetzen konnte. Alles meine eigene Schuld und mein eigenes Unvermögen. Aber im Umkehrschluss auch das Potential, es in Folgepartien besser zu machen.


    Mein Mitspieler agierte ebenfalls sehr konfrontativ, nervte mit einer Kombination aus Diebeskarten und liess mir kaum Möglichkeiten, mich selbst zu entwickeln. Also gut und erfahren gespielt, weil er hatte sich schon vorab mit Keyforge beschäftigt und kannte die Regelwerkdetails, um uns unterstützend im Rahmen des Pre-Launch-Events bei Fragen zur Seite stehen zu können. So entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, bei dem ich lange gegenhalten konnte und auch immer besser ins Spiel kam. Am Ende musste ich mich allerdings geschlagen geben. Das war dann auch eine Partie, in der wir beide unser komplettes Kartendeck einmal durchgespielt haben. Meine Erstpartie war hingegen in einem Drittel der Zeit schon beendet.


    Und damit entsteht eventuell ein zweites Problem von Keyforge im Erstkontakt: Zwar fällt der Deckbau weg und man kann sein Deck nicht nachträglich optimieren. Allerdings lernt man mit jeder Partie an Spielerfahrung dazu. Ganz allgemein, wie man vorgehen kann, wie sich Spielelemente auswirken, was man beachten sollte, was generell möglich ist. Aber eben auch, wie man sein persönliches Deck besser spielen kann. Nach zwei gespielten Partien kannte ich mein Deck und mit dem Wissen hätte es jemand, der Keyforge noch nie gespielt hat und so keine Ahnung hat, was in seinem Deck drinsteckt, was er da gerade erst ausgepackt hat, wohl kaum bis keine oder nur Zufallschancen, gegen meine Mini-Erfahrung zu bestehen.


    Soll heissen, dass die Lernkurve in Keyforge recht steil verläuft. Anfangs verwirren die ganzen Regeldetails noch. Nach nur zwei Partien ist man mitten im Spiel. Irgendwann wird man das potentielle Optimum aus seinem Deck herausholen können, wobei allerdings immer noch die Unwissenheit bleibt, mit welchem einzigartigen Deck der Mitspieler in die Partie geht. Wer sich mit dem Spiel und mit seinem Deck beschäftigt, ist potentiell besser als jemand, der diese Zeit nicht investieren will. Das muss man akzeptieren können und schon ist dieses "Problem" keines mehr. Das Potential, besser spielen zu können, holt man sich allerdings vor allem aus aktiver Spielerfahrung gegen andere Decks und das gefällt mir, weil ich bin Spieler und kein einsamer Deckbauer.


    Um dieses Problem gar nicht zum Problem werden zu lassen, empfehle ich entweder davon auszugehen, dass man seine Erstpartien gegen Deckkenner verlieren wird oder man sucht sich aktiv einen Mitspieler, der ebenfalls frisch in Keyforge einsteigt und kann so gemeinsam an Spielerfahrung gewinnen. Da scheint mir das Starterset für rund 34 Euro ideal, weil es zwei vorgefertigte Einsteigerdecks enthält, um das Spielprinzip kennenzulernen und dann direkt zwei Zufallsdecks, um dort weiterzuspielen. Die Pappmarker und Statuskarten sind zwar nett, können aber ebenso durch x-beliebige Universalmarker ersetzt werden. Für den Preis macht man aber nichts verkehrt, zumal man sich so ein Starterset auch gut teilen kann.


    Bleibt die Sache mit den "unique Decks". Nach zwei Partien mit dem einem Deck, ist mir dieses Deck doch irgendwie ans Spielerherz gewachsen. Auch weil ich weiss, dass ich diese Art der Kartenkombinationen so nie wiederfinden werde. Da ich aber noch nicht recht wusste, ob ich nach diesem Pre-Launch-Event Keyforge überhaupt weiterspielen werde, habe ich "mein" Deck an einen Brettspielkumpel weitergegeben. Vor dem Pre-Launch-Event dachte ich noch, dass man sich mal so zwei Decks kauft, die spielt und dann bequem unter Kumpels durchtauschen kann, um mit deren Decks zu spielen. Inzwischen weiss ich aber gar nicht, ob man sich so einfach von "seinem" Deck trennen kann. Auch weil damit Spielerfahrungen und erinnerungswürdige Spielsituationen verbunden sind. Eventuell frage ich doch noch vorsichtig an, ob ich "mein" Deck zurückhaben darf.


    Soweit mein Erstkontakt mit Keyforge. Ich persönlich kann nur empfehlen, mal Demosession mitzuspielen, um dann für sich zu entscheiden, ob einem das Spielprinzip gefällt. Mich hat es doch irgendwie angefixt, auch weil ich kein Deckbauer bin und den Gegenwert Spielspass für die aufzubringenden Kosten überschaubar und fair empfinde. Jetzt muss ich nur hoffen, "mein" Deck wieder zurückkaufen zu können. Wenn man noch nicht damit gespielt hat, ist die emotionale Bindung noch nicht aufgebaut und es ist eben nur ein weiteres Deck ohne Bezug. Nach einer Partie sieht das aber schon ganz anders aus.

    "Wir verzichten gern auf Lichterketten - Auf Gerede was niemandem hilft - Denn ihr wisst ganz genau was hier passiert - Es hat euch trotzdem noch nie interessiert", ZSK, Joshi Roggentaler

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  • Bestätigt absolut meinen Eindruck, den ich hier in dem anderen Thread ja schon ausführlich erklärt habe. Allerdings finde ich, das deine Probleme, eigentlich keine sind. Eher die Chance auf ein anderes, frischen Spielgefühl. Die Probleme sind doch gerade spannende Herausforderung und was du auch machen kannst, um einen Erstspieler nicht komplett an die Wand zu spielen: Chains. Damit verschlechterst du dein Spiel ungemein. Allerdings kann es auch sein das das neue Deck, eine Kombination enthält, die deinem schon eingespielten Deck gar nicht passt. Dann wird es ganz ohne Chains spannend.

  • Diese Probleme sehe ich auch eher als Stolpersteine, die man locker überspringen kann oder die einen langlegen, wenn man auf die nervige Kombination "mundfauler Mitspieler, der sein Deck vorab intensiv analysiert und etliche Spielpartien auf den Buckel hat, um sich daran zu erfreuen, Erstspieler abzuziehen" trifft. Ist also weniger ein Problem des Spiels an sich, sondern im Umgang der Mitspieler mit Keyforge begründet.


    Deshalb meine Empfehlung, sich einen angenehmen Mitspieler für den Keyforge-Erstkontakt zu suchen, damit kein verfälschter Ersteindruck entsteht.


    Gibt es schon eine offizielle Empfehlung, wie auf Turnieren gespielt wird: Darf man das Deck des Mitspielers anschauen, durchschauen, die Deckübersicht betrachten oder sieht man nur deren Fraktionen und soll sich im Spiel überraschen lassen? Letzteres fände ich persönlich am besten, weil dann die Überraschung bleibt.

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  • Aember klingt blöd und nichtssagend? Dafür „Brocken? Nicht dein Ernst, oder? ;)

    Klingt so wie Magic ohne Deckau. Und da sehe ich auch die Probleme, nach den ersten Partien kenne ich mein Deck und danach wird es wahrscheinlich schnell langweilig. Alternativ könnte man auch mit den vorgebauten Starter-/Themendecks von Magic spielen und sich auf 2-3 Booster zum optimieren einigen. Aber Warhammer Invasion müsste ich auch mal wieder „entstauben“!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Und ich wiederhole es gerne noch einmal, Keyforge hat wenig mit Magic gemein. Keyforge ist nicht Magic mit fertigen und festen Decks. Es spielt sich zum Glück völlig anders. Wer wie in Magic denkt, kriegt auf den Sack. Torlok Das ist jetzt nicht persönlich gemeint. Aber diese Magic-Diskussion habe ich persönlich schon sehr oft geführt :|

  • Ich konnte es auch auf nem Pre-Launch Event testen. Besitze momentan sogar schon nen Starter und 6 Decks.


    Und wenn man gegen einen Neuling spielt, nehme ich einfach ein neues Deck. Dann kennen beide Spieler ihr Deck gleich gut. Für mich also kein Problem. Ist eigentlich aber bei den meisten Kartenspielen so, das der der sein Deck besser kennt einen Vorteil hat.


    Ansonsten wenn man sein Lieblingsdeck gegen einen Neuling spielen will kann man sich ja auch selber ein Handicap durch Ketten nehmen nutzen.

  • Vielen Dank ravn für diesen tollen Text (Rezension kann man ja mit Hinblick auf mehrere andere Threads nicht mehr schreiben 8o). Ich habe einen Eindruck von deinem Spielerlebnis und freue mich umso mehr auf Donnerstag. Meine ersten Decks sind schon reserviert beim Händler des Vertrauens.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Einfach einen Deck Fundus einrichten. Da kann jeder Drauf zugreifen und verschiedene Decks spielen ohne massig Geld auszugeben.

    Meine BGG Sammlung

    Meine aktuelle Top 10:

    1 Starcraft: Das Brettspiel | 2 Twilight Imperium: Fourth Edition | 3 Kemet: Blood and Sand

    4 Terraforming Mars | 5 Brass: Lancashire & Birmingham | 6 Mahjong |7 Gaia Project

    8 Viticulture Essential Edition |9 Food Chain Magnate | 10 Ascension: Deckbuilding Game

  • ravn Laut Promoteraussagen gibt es noch keine Turnierregeln. Es klang aber an, dass es zumindest zu Beginn nur Turniere geben wird, bei denen man zu Beginn ein neues Deck bekommen wird, sodass sich das Spielen des Lieblingsdecks erst einmal erledigt hat.


    Ich freue mich auch auf Keyforge und bin bisher sehr angetan vom Spielprinzip. Gespannt bin ich allerdings wie sich der Support und die Turnierszene entwickeln werden.

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  • Ich bin immer noch fasziniert, wie in einem Forum, in dem sonst feurig der Startspielervorteil diskutiert wird und die "Unfairness" der verschiedenen Völker bei Terra Mystica (Stark/Schwach), ein Spiel, dass als Prämisse schon Decks hat, die ungleich stark sein MÜSSEN, hochgelobt wird...


    Ich freue mich natürlich für Euch, dass ihr das Spiel toll findet. Ich bin dennoch gespannt, wie das funktionieren wird - auf lange Sicht. Aktuell sind alle unerfahren. Aber werden die Decks dann "Wegwerfartikel"? Ein reger und aktiver Turnierspieler, der immer wieder ein neues Deck bekommt, bei dem stapeln sich die Decks doch dann zu Hause? Ok, ist mit den Commons bei TCGs auch nicht anders... aber dennoch... Faszinierend.

  • Naja, bei Magic gibt es ja auch Turnierformate, bei denen man zum Start einen Starter und ein paar Booster erhält. Von daher ist das „Problem“ nichts Neues. Und die echten Turnierspieler sind auch nicht der Durchschnittsspieler.

    Aber da man noch nichts weiß, hilft sowieso nur abwarten:)

  • Torlok Also ich musste auch erstmal umdenken. Mein Deck hat sich erst entfaltet, als ich den Magic-Ballast über Board geworfen hatte. Bei mir war das Stichwort Deckrotation, also das Deck so schnell wie möglich durchspielen. Auch die Abkehr vom Schaden machen, hin zum Ressourcen sammeln hatte sich gelohnt.


    [Tom] Ich verstehe die Faszination von Magic nicht mehr. Im Bekanntenkreis sieht das so aus: Fremde Decks werden nachgebaut, für viel Geld - teilweise hunderte von Euro - um dann auf Turnieren eine Chance zu haben. Dabei stapeln sich 10K von Karten in IKEA Regalen. Überblick nur per Excelliste oder Datenbankprogrammen. Jedem das seine, mich fasziniert das nicht.

  • Ich habe mal auf die schnelle die Zusammenfassung des letzten Absatzes von KeyForge: Call of the Archons – First impressions after a ten game pre-release event | KeyForge: Call of the Archons | BoardGameGeek per Google übersetzt:


    "Das Konzept von KeyForge klang so ansprechend und vielversprechend. Die sieben Fraktionen fühlen sich unterschiedlich an und es gibt viele Decks mit unterschiedlichen Spielstilen. Der Glücksfaktor ist immens und Spiele können wirklich frustrierend werden, wenn Sie ein schwächeres Deck spielen und / oder viele tote Karten ziehen. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie offizielle Turniere gespielt werden, da der „Best of Three“ -Modus ewig dauerte. Zusammenfassend kann ich nur meine ältere Aussage wiederholen: KeyForge ist wie Fastfood - schön und bequem für eine Weile, aber ohne längere Sättigung."


    Seht ihr das ähnlich, oder hat er einfach nur ein etwas schlechteres Deck gehabt?

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  • Ich habe auf dem Pre-Launch Event den Erklärer gemacht und so gute 7 Stunden non Stop gespielt und viele Decks gesehen. Bei keinem wäre mir aufgefallen das es zu schwach wäre. Ganz im Gegenteil mir sagten die Mitspieler immer wie es sie überraschte wie ausgeglichen die Decks wären.

    Die meisten die über zu schwaches Deck klagen sind doch meist die mit dieser Einstellung: Habe verloren, bin aber der weltbeste Spieler und unfehlbar, also kann es nur ein zu schwaches Deck sein.

  • Pro Deck gibt es eine Übersichtskarte, welche Karten in welcher Anzahl in diesem Deck sind. Damit kann man ein Deck nachvollziehen. Die Decks sind automatisch in der Produktion zusammengestellt bzw direkt so gedruckt, wie benötigt. Deshalb "unique".


    Im privaten Gebrauch wird Dich aber Niemand daran hindern können, mehrere Decks zusammenzumischen. Genauso gut kannst Du ja auch Siedler von Catan mit einem W12 spielen anstatt 2W6. Ist dann eben eine Hausregel und hat dann wenig mit dem Originalspiel zu tun.

    "Wir verzichten gern auf Lichterketten - Auf Gerede was niemandem hilft - Denn ihr wisst ganz genau was hier passiert - Es hat euch trotzdem noch nie interessiert", ZSK, Joshi Roggentaler

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  • Was hindert mich Decks zu mischen, bzw. dennoch Deckbau zu betreiben?

    Ist das nachvollziehbar, wenn mein gegenüber behauptet, dass das Deck so zufällig zusammengesetzt war? Oder öffnet man zusammen die Booster?

    Verstehe noch nicht ganz, was daran „unique“ sein sollte?

    Es gibt, wenn es soweit ist, für Turniere folgende Methode: QR-Code auf den Karten. Damit kann man schnell überprüfen ob das Deck konform ist oder nicht. Ob das Spiel sich aber für Turniere je Durchsetzt außer für eine PR-Kampagne wie das Pre-Release Turnier wird sich in der Zukunft zeigen.

    Meine BGG Sammlung

    Meine aktuelle Top 10:

    1 Starcraft: Das Brettspiel | 2 Twilight Imperium: Fourth Edition | 3 Kemet: Blood and Sand

    4 Terraforming Mars | 5 Brass: Lancashire & Birmingham | 6 Mahjong |7 Gaia Project

    8 Viticulture Essential Edition |9 Food Chain Magnate | 10 Ascension: Deckbuilding Game

  • Ich bleibe weiter gespannt, vielleicht ergibt sich ja nächste Woche in Willingen dazu was. Klingt trotzdem alles irgendwie nach "gebremstem Schaum", wenn ich bei meinem Gegner eine Karte sehe die hervorragend in mein Deck passen würde, darf ich sie trotzdem nicht verwenden.

    Die Kartenrücken sind alle mit dem Namen des Decks bedruckt.

    Nur gut, das es Sleeves mit farbigen Rückseiten gibt. :evil:

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  • Klein stehts auch vorne. Aber denke gerade deshalb werden undurchsichtige Sleeves vielleicht verboten um Missbrauch zu verhindern.


    Zudem ist ja das besondere an Keyforge das es eben keinen Deckbau gibt. Will man Deckbau gibts ja nun genug alternativen.

    Mit Deckbau wäre der gesamte Sinn hinter Keyforge weg.


    Wäre genau so als würde man ein Coop-Spiel mit Hausregeln in ein konfrontatives Spiel verwandeln.

  • Ich bleibe weiter gespannt, vielleicht ergibt sich ja nächste Woche in Willingen dazu was. Klingt trotzdem alles irgendwie nach "gebremstem Schaum", wenn ich bei meinem Gegner eine Karte sehe die hervorragend in mein Deck passen würde, darf ich sie trotzdem nicht verwenden.

    Ich möchte in Siedler von Catan auch die Würfelmanipulation von Burgen von Burgund oder Marco Polo einsetzen.


    Das Spielkonzept sieht eben nicht vor Karten zu tauschen. Ist dieser Wunsch nach Deckbuilding bei anderen Kartenspiele auch so präsent? Ich finde es beachtlich das Spieler damit so große Probleme haben, sich davon zu lösen, das ein Spiel kein Deckbau besitzt. In meinem Umfeld sind das lustigerweise vor allem Magic Spieler und Leute die das Spiel noch nicht gespielt haben.

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  • Mal eine Frage an die die es schon gespielt haben: Braucht es denn ein Starterset?


    Wie ich sehe sind da 2 echte Decks und 2 Trainingsdecks enthalten und ansonsten Pappkrempel um Schlüssel, Ketten, AEmber und Schaden anzuzeigen sowie Karten für Betäubung und Stärke.


    Alternativ könne man sich ja 2 Decks besorgen, diese direkt spielen und den Verwaltungskram mit im Spielerhaushalt vorhandenem Material nachhalten.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • brettundpad

    Ich finde deine Sätze etwas überheblich und belehrend. Bisher sind nur Fragen zum Spielkonzept und dessen Umsetzbarkeit aufgetaucht. Leute wie Torlok, Hebert und ich haben es noch nicht ausprobiert und würden es gerne mal zocken. „Kritische“ Fragen zum Konzept dürfen erlaubt sein.


    Und ja, bei Kartenturnieren wie den LCGs gibt es aus gutem Grund Listen, verbotene Karten und es wird penibel kontrolliert.


    Wenn dich die Fragen nerven und diese schon xmal in deinem Bekanntenkreis diskutiert hast, muss du dann hier nicht nochmal alles durchkauen. Das ist schon in Ordnung. Vielleicht habe ich auch nur deinen geschrieben „Tonfall“ auch missinterpretiert.

  • Ist dieser Wunsch nach Deckbuilding bei anderen Kartenspiele auch so präsent? Ich finde es beachtlich das Spieler damit so große Probleme haben, sich davon zu lösen, das ein Spiel kein Deckbau besitzt. In meinem Umfeld sind das lustigerweise vor allem Magic Spieler und Leute die das Spiel noch nicht gespielt haben.

    Du wirst lachen, ja ist so. Ich kann es mir als jahrelanger Magicspieler momentan nicht vorstellen, das es nach einigen Partien nicht langweilig wird.


    Machiavelli101 Das hast du bestimmt missinterpretiert ;), zumindest ich fühle ich mich in keinster Weise irgendwie angegriffen. Und prinzipiell hat er ja durchaus Recht...

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  • Um mal eine Minderheitsmeinung zu äußern: Da spiele ich lieber #AndroidNetrunner (mit zufällig zusammen gestellten Decks), weil ich es viel cooler finde, wenn Runner einen Konzern hacken, als wenn hier ungenannt gebliebene Fraktionen 'Brocken' einsammeln, um Schlüssel zu schmieden.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • brettundpad

    Ich finde deine Sätze etwas überheblich und belehrend. Bisher sind nur Fragen zum Spielkonzept und dessen Umsetzbarkeit aufgetaucht. Leute wie Torlok, Hebert und ich haben es noch nicht ausprobiert und würden es gerne mal zocken. „Kritische“ Fragen zum Konzept dürfen erlaubt sein.

    Wenn du meinen Tonfall belehrend findest, dickes Sorry! Klar darf man kritisch Fragen. Wir hatten diese Diskussion nur schon sehr ausführlich im Unique-Thread. Im Prinzip ist das jetzt eine Wiederholung.


    Und verstehe mich nicht falsch, ich weiß ganz sicher nicht, wie ausgeglichen oder turniertauglich Keyforge ist. Noch würde ich etwas zur Langzeitmotivation sagen wollen. Das wird man sehen.


    Auf der anderen Seite sollte man sich vielleicht einmal auf das Spiel und Konzept einlassen. Danach kann man es immer noch zerpflücken. Keyforge hat eben als Merkmal kein Deckbuilding, so wie Siedler keine Würfelmanipulation.


    Und dann kommt natürlich das persönliche Umfeld, das ich zugegeben, als Mensch vor der Tastatur, nicht immer ausblenden kann. Ich habe einige Hardcore-Magic-Spieler um mich, das ist nicht einfach :D ;) Vor allem für Kartenspiele die was anders machen. Also nochmal, sorry!


    Herbert Das geht auf jeden Fall. Meine Spiele hatte ich auch nur mit zwei Randomdecks, allerdings mit ausgedruckten Spielregeln. Allerdings braucht man schon einiges an Markern & Co.

  • Mal eine Frage an die die es schon gespielt haben: Braucht es denn ein Starterset? [...]


    Alternativ könne man sich ja 2 Decks besorgen, diese direkt spielen und den Verwaltungskram mit im Spielerhaushalt vorhandenem Material nachhalten.

    Nein, es braucht kein Starter Set. Bisher dachte ich auch, dass die vorgefertigten zwei Einstiegdecks speziell vereinfachte Versionen sind. Stattdessen bieten die alle Spielmöglichkeiten, damit man die direkt mit diesen Decks im Spiel gegeneinander kennenlernt. Wenn Du stattdessen Deine Erstpartie mit einem Zufallsdeck machst, kann es sein, dass bestimmte Regeldetails gar nicht (oder nur am Rande) zur Anwendung kommen.


    Ich habe Keyforge mit einem Zufallsdeck kennengelernt und das hat gut funktioniert, auch wenn wir in unserer ersten Partie immer mal noch Regeldetails nachfragen mussten.


    Mit wären zwei wirkliche Anfängerdecks plus zwei Spielmatten mitsamt den ganzen Countern und Statuskarten lieber gewesen. Also eine richtige geleitete Einführung anhand der Anfängerdecks in die Spielmöglichkeiten und dazu eine tolle Wohlfühl-Ausstattung. Zufalldecks kann man ja immer noch in beliebiger Anzahl nachkaufen.

    "Wir verzichten gern auf Lichterketten - Auf Gerede was niemandem hilft - Denn ihr wisst ganz genau was hier passiert - Es hat euch trotzdem noch nie interessiert", ZSK, Joshi Roggentaler

  • brettundpad

    Alles klar. Torlok hat ja schon darauf hingewiesen, dass ich überinterpretiert habe. Alles gut:thumbsup:[Smiley mit Trikotauschangebot]


    Den Unique-Thread folge ich nicht, daher war ich über diese Diskussion nicht informiert. Wenn dort schon alles tot gequatscht wurde, kann ich dein "Augenverdrehen" absolut nachvollziehen.


    Ich bin insgesamt bei solchen Karten-Spielen etwas vorsichtig geworden, da ich potentiell hochgefährdet bin. Ich bin bis auf die beiden Warhammer in alle LCG eingestiegen und habe ein Haufen Geld liegen gelassen. Eigentlich zuviel im Verhältnis der Spielstunden und den Möglichkeiten, die das LCG anbieten.

    Keyforge ist zwar kein LCG, aber ein Groschengrab kann es doch werden, oder? Daher mein Nachfragen bzgl. Austauschbarkeit der Karten.

    Ich bin dennoch gespannt und werde es mir anschauen.

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  • Keyforge ist zwar kein LCG, aber ein Groschengrab kann es doch werden, oder? Daher mein Nachfragen bzgl. Austauschbarkeit der Karten.

    Ich bin dennoch gespannt und werde es mir anschauen.

    Genau wie Du bin ich da anfällig. Und genau das (also das es ein Groschengrab wird) glaube ich nicht. Sicher wird man sich das ein oder andere Deck nach und nach kaufen, aber meiner Meinung nach ist das Spiel ja eher darauf ausgelegt, dass man sein Deck immer besser kennenlernt. Da ist wildes Deck-Getausche eher kontraproduktiv. Sicher wird man, wie bei Magic ja auch, irgendwann mal ein wenig Abwechslung in die karten bekommen wollen. Aber da reichen ja dann 3 oder vier Decks zum wechseln.

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  • Turniere gibt es in verschiedenen Formaten, auch ohne neue Decks zu kaufen:


    • Sealed-Auktionen: Die Spieler kaufen ein neues Deck. Jedes Deck wird geöffnet und allen Spielern gezeigt. Danach findet eine Auktion statt, um zu entscheiden, welcher Spieler welches Deck im Turnier verwendet. Ein zufälliges Deck wird gewählt und der Spieler, der das Deck geöffnet hat, gibt eine Anzahl an Ketten als erstes Gebot an, mit denen er jedes Spiel starten will. Danach geben die anderen Spieler im Uhrzeigersinn ihr Gebot ab oder passen, bis jeder Spieler ein Deck zum Spielen hat. Am Ende des Turniers wird jedes Deck an den Spieler wieder zurückgegeben, der das Deck gekauft hat.


    • Adaptiv: Die Spieler bringen ein eigenes Deck mit oder kaufen sich ein neues Deck. Danach werden Best-of-Three-Runden gespielt, bei denen die erste Partie mit dem eigenen Deck gespielt wird und die zweite Partie mit dem Deck des Gegners. Sollte eine dritte Partie notwendig sein, bieten die Spieler zuerst auf das Deck, welches beide Spiele gewonnen hat. Dabei bieten die Spieler, beginnend mit dem Besitzer des Decks, die Anzahl an Ketten, mit der sie die Partie starten wollen.


    • Überleben: Die Spieler bringen zwei eigene Decks mit oder kaufen neue Decks. Jede Runde verwenden die Spieler ein Deck ihrer Wahl. Sie können ein Deck nicht mehr verwenden, wenn sie mit diesem Deck eine Runde verlieren. Die Spieler sind dann ausgeschieden, wenn sie kein Deck mehr besitzen, welches sie benutzen können.


    • Gauntlet: Die Spieler bringen drei eigene Decks mit oder kaufen neue Decks. Vor jeder Best-of-Three-Runde wählen die Spieler eines der gegnerischen Decks aus, welches weggelegt wird. Dann wählen die Spieler geheim, mit welchem der verbliebenen Decks sie die erste Runde spielen wollen. Wenn sie gewinnen, müssen sie das Deck wechseln.
       
  • Puh, die ersten beiden Formate würde ich kategorisch schon mal nicht spielen - ich mag es nicht, wenn andere, fremde Leute mit meinen Karten (oder Figuren) spielen.

    Die letzten beiden Formate haben halt das Problem, dass Decks, die sich schon als stark erwiesen haben, dort dominieren werden. Und ob mein Deck stark ist oder nicht, kann ich nicht beeinflussen.


    Also, als Bier & Pretzel Spiel mal so für nen 5er - ja, da fände ich das lustig... aber so?


    Was ist eigentlich, wenn in einem Deck eine Karte fehlt? Dieses Spiel ist doch auch nicht unanfälliger gegen Produktionsmängel als andere Spiele, oder?

  • ...es sei denn, man möchte auf Turnieren mitspielen. Da denke ich schon, dass jedes Mal ein neues Deck fällig wird...

    Wie Malte Kiesel geschrieben hat, gibt es da genügend Möglichkeiten. Und ich gebe Dir Recht, dass man als Turnierspieler ein paar mehr Decks haben muss, weil man die einzelnen Kombinationen der verschiedenen Fraktionen kennen muss. Weniger für das Meistern des eigenen Decks, als mehr für das EInstellen darauf, was auf mich zukommen kann. Ähnlich wie in Magic, wo ich auch als Turnierspieler das Metagame kennen muss, um erfolgreich zu sein. Aber genau das wird hier aufgrund der festen Decks imo leichter und schneller zu überblicken sein.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Kurze Frage...


    Das ist ja aktuell so etwas wie Keyforge 1. Es gibt einen Kartenpool aus dem diese 13 Mio Deckvarianten gebildet werden.


    Kommt dann irgendwann ein Keyforge 2 mit einem neuen Kartenpool?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Kommt dann irgendwann ein Keyforge 2 mit einem neuen Kartenpool?

    Zwangsläufig!

    Aber Du kannst ja auch einfach 20 Karten in den alten Pool werfen und aus diesen 20 Karten und den alten wieder 13 Millionen Decks bauen... ;)
    "Einzigartig" heißt ja durchaus, dass sie sich nur um eine Karte unterscheiden... ^^