Gesucht: Spiele mit hoher Interaktion, aber nicht rein destruktiv

  • @Dumon: In Sachen Verhandlungsspiel bin ich kurz davor, mir Sidereal Confluence: Trading and Negotiation in the Elysian Quadrant zu kaufen. Reizt mich ungemeint. Sowas ist also schon im "Beuteschema" drin. Ich fürchte nur, dass ich ein Spiel wie #SiderealConfluence nie auf den Tisch kriegen würde. Vielleicht muss ich doch irgendwann von meinem Prinzip "zu Spielewochenenden fahre ich nicht" abweichen... Wenn das Töchterchen mal älter ist...


    Wie wäre es mit Area-Control-Spielen (oder welche, die in diese Richtung gehen)?

    Area Control verletzt recht schnell die Bedingung, dass es nicht zu destruktiv sein soll. Da werden ja in aller Regel Grenzen aktiv verschoben und Gebiete erobert. Ich habe es lieber indirekter.
    Randbemerkung: Für mich ist ein wesentlicher Grund für den Erfolg von Terra Mystica, welches manche ja auch zu "Area Control" zählen, dass es an dieser Stelle etwas macht, was für ein Spiel dieser Art total ungewöhnlich ist. Man hat enorme Konkurrenz um Territorien, aber wenn Rasse X ein Gebiet für sich terraformiert hat, dann gehört es bis Spielende ihnen. Dann ist absolut nichts mehr dagegen zu machen für die Nachbarn, die zu spät gekommen sind; Eroberung unmöglich. Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie man Spannung schaffen kann, indem etwas gerade nicht möglich ist, was "normalerweise" in so einem Setting möglich sein müsste.

  • Hallo Matthias

    Vielleicht muss ich doch irgendwann von meinem Prinzip "zu Spielewochenenden fahre ich nicht" abweichen... Wenn das Töchterchen mal älter ist...

    ... mit Kind? Vielleicht magst du dir ja - bis die Zeit kommt - das Thalhäusl vormerken. Wir versuchen dem ganzen Spiele-Spektrum Raum und Zeit zu geben.

    Liebe Grüße
    Nils (fällt es wesentlich leichter gegenüber den Familien freundlich zu sein 8-)) )

  • Als (gefühlt) alle Welt nur noch Blitzschach spielte, habe ich aufgehört Schach zu spielen, ich fand das unwürdig gegenüber dem Spiel (der bessere Auswendiglerner gewinnt).

    Dass "der bessere Auswendiglerner gewinnt", liegt dann aber weniger an der begrenzten Spielzeit, sondern eher am völligen Fehlen von Variation im Spielaufbau, was überhaupt erst die ganze Auswendiglernerei von Eröffnungen ermöglicht. ;)

  • Darf man sich denn nicht mal mehr bei Spielen vom Zeitdruck lossagen?

    Ewiggrübler sind mir auch ein Gräuel. Was nicht heißen soll, dass man nicht nachdenken darf! Aber wenn das so ausartet, dass alle Spieler am Tisch anfangen auf die Uhr zu starren, nur weil der Eine nicht in die Puschen kommt ...
    Ich hatte das erst vor kurzem. Gespielt wurde 7 Wonders zu sechst. Nachdem fünf Leute sich für eine Karte entschieden hatten, fing der letzte erst mit dem Denken an. Schließlich musste er ja prüfen, wer welche Karten bereits gespielt hatte, wer wieviel von seiner möglicherweise gespielten Karte profitieren könnte und so weiter und so weiter ... und das jede Runde!
    Wenn sich so jemand endlich entschieden hat, was er tun möchte, hab ich mittlerweile meinen Plan vergessen.
    Was mich aber so richtig in Rage bringt, ist, wenn sich so jemand nicht einsichtig zeigt, wenn man ihm höflich zu verstehen gibt, dass alle auf ihn warten und ob er nicht schneller machen könnte. Da kann es sogar passieren, dass ich aufstehe und die Runde verlasse.

    "I am what happens if you carve god out of the wood of your own hunger." DeepSeek R1 (2025)

  • Dass "der bessere Auswendiglerner gewinnt", liegt dann aber weniger an der begrenzten Spielzeit, sondern eher am völligen Fehlen von Variation im Spielaufbau, was überhaupt erst die ganze Auswendiglernerei von Eröffnungen ermöglicht.

    Stimmt, aber als nicht Auswendiglerner hat man bei 10 min. Blitzschach keine Gewinnchance, in einem normalen sprich zeitlich unbegrenzten Rahmen kommt der Zeitpunkt in dem das Auswendig gelernte aufhört und wenn man sich bis dahin gut gehalten hat, bekommt man seine Möglichkeiten. Wenn man so will, kann man sagen, dass da erst das richtige Spiel anfängt, Ende des sehr variablen Spielaufbaus. (Vielleicht ein etwas zeitauwändiger Spielaufbau, aber beim Aufbau manch anderer Spiele, ich denke da z.b.an Arkham Horror oder Villen des Wahnsinns ver. 1, sind auch 45-60 min. vorbei. Frage, welches Brettspie hat bei euch die längste Aufbauzeit?)

    Ist wie in einem Stau ... das langsamste Auto gibt das Tempo vor.

    Ist das so? Du meinst man braucht gar keine neuen Straßen, breitere Autobahnen, bessere Verkehrsführung, u.s.w. , einfach die langsamstem Fahrer "entfernen" und alles rollt wieder. Gewagte These, eine aus dem Bauch heraus, oder?


    Was mich aber so richtig in Rage bringt, ist, wenn sich so jemand nicht einsichtig zeigt, wenn man ihm höflich zu verstehen gibt, dass alle auf ihn warten und ob er nicht schneller machen könnte. Da kann es sogar passieren, dass ich aufstehe und die Runde verlasse.

    Oh nein, das will ich dann doch nicht! Also weiterhin keine Spieltreffs und Spielefreizeiten für mich.

    Um zum Thema zurückzukommen...
    Antiquity, wurde schon genannt, passt meiner Ansicht aber gut und(lachen erlaubt) Siedler von Catan, wird doch auch nur aufgebaut und nicht abgerissen, man kann anderen Knüppel sprich Straßen und Dörfer zwischen die Beine werfen... :)

    Grüße

  • Zum Thema Grübeln im Speziellen und "Gut Spielen" im Allgemein hat Udo Bartsch beim Spiel des Jahres mal einen sehr schönen Text geschrieben:
    Gut spielen | Spiel des Jahres e.V.

    (...)


    Gut spielen heißt: Nicht um jeden Preis gewinnen wollen
    Viele Spieler denken sehr lange nach. Die Ursachen sind unterschiedlich: Mancher muss sich erst einfinden und seine Optionen überblicken. Andere haben generell Schwierigkeiten, sich zu entscheiden, haben Angst, einen Fehler zu machen oder sich mit vermeintlich dummen Zügen zu blamieren.
    Problematisch wird die Grübelzeit nach meinem Empfinden dann, wenn persönliche Vorteile permanent über das Gruppenwohl gestellt werden. Ein guter Spieler ist sich bewusst, dass sein Nachdenken auch die Zeit anderer Spieler verbraucht. Optimalerweise beginnt er mit dem Nachdenken deshalb nicht erst dann, wenn er am Zug ist, sondern schon vorher. Und wenn er das Spiel noch nicht kennt, probiert er einfach mal herum und erträgt es, die Konsequenzen seiner Handlungen nicht vollständig zu überblicken. Das Ziel der ersten Partie sollte das Erlernen sein, nicht das Gewinnen.
    Ich kenne Gruppen, für die es völlig normal ist, wenn sie drei Stunden für ein Spiel benötigen, dessen Dauer auf der Schachtel mit 90 Minuten angegeben ist. Wenn sie sich damit wohl fühlen, sollen sie so spielen. Ich würde mich in diesem Kreis eher unwohl fühlen.
    (...)

    Das sehe ich ganz genauso. Der ganze Artikel ist im Übrigen sehr lesenswert!

  • Der ganze Artikel ist im Übrigen sehr lesenswert!

    Wie eigentlich alles, was Udo Bartsch schreibt. Der Inhalt kann für mich noch so uninteressant sein, die Schreibe selbst macht das Lesen stets zum Genuss.

    »Remember to look up at the stars …

    … and not down at your feet. Try to make sense of what you see and wonder about what makes the universe exist. Be curious. And however difficult life may seem, there is always something you can do and succeed at. It matters that you don't just give up.«
    Stephen Hawking

  • Ein Spiel, das hier noch nicht erwähnt würde ist #Armageddon von Queen Games.
    Für mich hat es bei vielen (auch hier im Forum) zu Unrecht einen schlechten Ruf.
    Ich halte es für ein gutes Spiel, das insbesondere die Kriterien hier ziemlich gut erfüllt.
    Der Bietmechanismus mit den unterschiedlichen Arbeitern ist sehr interaktiv und das Aufbauen des eigenen Stützpunktes macht Spaß.
    Und wenn ich dann dem Gegner beim Sammeln eines Sets einen Gegenstand vor der Nase wegschnappe, dann ist das für ihn ärgerlich, aber sicher nicht destruktiv.
    Allerdings sollte man mindestens zu dritt sein.
    Das Spiel ist um Längen besser als sein Ruf!

    Mein zweiter Tip ist #Crisis - für mich nach wie vor eines der besten Worker-Placement-Spiele, eine echte Perle.
    Aber das hat @MetalPirate ja leider für sich schon abgehakt.
    Was ich echt schade finde.

  • Hallo zusammen,
    wir mögen auch Spiele bei denen es Interaktion gibt und keine Mehrfachsoltärspiele. Direkte Kriegsspiele sind uns meist zu zufällig, da sehr vom Würfelglück abhängig. Wir haben da nur La Valee des Mammuths. Aber das ist nicht allzu lange und das Thema ( Völkervermehrung und Erhalt in der Steinzeit) ist sehr gut umgesetzt. Ansonsten spielen wir gerne:

    1. Shakespeare -- nettes Thema(Theateraufführungen), hübsche Karten und knallhart, Man muß um jeden Siegpunkt kämpfen (so viele gibt es nicht davon) und man muß immer darauf achten, was die anderen tun.
    2. Magna Grecia -- fürchterliche Farbenwahl (hellgelb, dunkelgelb, orange und hellbraun auf gelbem Spielplan), Aufbau von Dörfern und Straßen, Mehrheiten müssen verteidigt werden
    3. Helvetia -- ist etwas untergegangen, aber auch da ist die Kunkurrenz ( erster bei Erfüllung von Aufgaben, welche Gebäude sind verfügbar) heftig und was gewonnen wurde, bleibt.
    4. Pfeffersäcke -- da ist die Kunkurrenz in den Städten und das Abscheiden von Wegen im Vordergrund. Zudem kann man anderen den Geldhahn etwas zudrehen.
    5. Dilluvia Project -- Konkurrenz beim Bauen, beim Kaufen von Plättchen und beim Einsetzen bei den Aktionen mit Bonus für den der am schnellsten ist
    6. Edo -- Aufbau von Dörfern und Einsetzen von Arbeitern und Aufsehern(Samurai) mit Konkurrenz und Beachten der anderen Spieler, insbesondere wenn sich das Spielende nähert.
    7. Hawaii -- etwas leichtgewichtiger, aber die Konkurrenz beim Einsetzen der eigenen Ressourcen ist schon heftig.

    Ciao
    Nora

  • Wie steht es denn mit #LordsOfWaterdeep?

    Ich finde die Interaktion bei dem Spiel sehr interessant. Mitunter kann man seinem Mitspieler einen Knüppel zwischen die Beine werfen, wenn dieser sehr knapp und genau kalkuliert.
    Bei den ersten Partien kommt einem das Spiel vielleicht noch wie Multiplayr-Solitär vor - später wird es aber sehr interaktiv, finde ich.

    Ansonsten fällt mir auch noch #TammanyHall ein - wobei das Spiel durchaus als destruktiv gesehen werden kann.

  • Ich hol den Thread mal wieder nach oben. Grund ist die Tatsache, dass in der Spielerunde (mal wieder) für die Zukunft proklamiert wurde, doch verstärkt bewährte Spiele vorzubereiten, als dass man sich Neuem stellen muss, die nicht halten, was sie versprechen. Der Einwand, dass man so vielleicht neuartige frische Innovationen verschläft, wurde gekontert, dass in letzter Zeit vermehrt Neuerscheinungen auch nur mit Stilmix bekannter Mechanismen auffallen usw usf. Der neue Trend, den Markt mit Kassenschlagern vergangener Jahre aufgepimpt und deluxefiziert zu versorgen, schlägt in dieselbe Kerbe.

    Dazu muss man wissen, dass wir weder Kampagnenspieler sind, noch dass wir uns Materialschlachten ausliefern, die der Tisch nicht fassen kann. Eine gewisse Müdigkeit tritt immer dann ein, wenn bei der Punktabrechnung eines sog. Euros die Lawine losgetreten wird und mitunter ne Viertelstunde aufwärts benötigt wird, den Sieger zu küren. Ebenfalls, und da spreche ich auch für die Mehrheit meiner Mitspieler, nerven die Bonuskaskaden im Spiel, die ja bewusst in viele Spiele gepresst werden, da nur wenige Spielzüge zur Verfügung stehen.

    Gefühlsmäßig scheint sich der Trend Richtung Wohlfühlspiel zu bewegen. Interaktion wurde vor 20 Jahren noch anders umschrieben, wie jetzt aktuell. Blockieren, Verhindern oder bloßes Einschränken sucht man vergebens in Regelheften, wenn man nicht das Genre wechseln will (Wargames, Ameritrash). Weil genau das wird mit Interaktion umschrieben, was die bevorzugte Käuferschicht vom Kauf abhält. Das Ende vom Lied sind dann stille Sessions von Multiplayersolitair in Reinkultur mit homöopathischen Dosen von Interaktion. Ein Armutszeugnis in meinen Augen. Wenn ich die Neuankündigungen für 2025 Revue passieren lasse, dann scheint das ein emotionsloser Jahrgang zu werden.

    Stilp. Spurensuche.

    habe die Ehre *hutzieh*

  • Das Ende vom Lied sind dann stille Sessions von Multiplayersolitair in Reinkultur mit homöopathischen Dosen von Interaktion. Ein Armutszeugnis in meinen Augen.

    Das unterschreibe ich zu 100%. Ich habe seit Jahren keinen Bock mehr auf Spieleabend in denen sich stundenlang angeschwiegen wird, weil alle mit grübeln beschäftigt sind. Das ist kein soziales Erlebnis, das erzählt keine Geschichte, hat keine Emotionen.

  • Das Ende vom Lied sind dann stille Sessions von Multiplayersolitair in Reinkultur mit homöopathischen Dosen von Interaktion. Ein Armutszeugnis in meinen Augen.

    Das unterschreibe ich zu 100%. Ich habe seit Jahren keinen Bock mehr auf Spieleabend in denen sich stundenlang angeschwiegen wird, weil alle mit grübeln beschäftigt sind. Das ist kein soziales Erlebnis, das erzählt keine Geschichte, hat keine Emotionen.

    Das ist vielleicht eure Meinung und Erfahrungen in euren Spielegruppen. Bei uns wurde bei Teotihuacan oder anderen nicht sehr interaktiven Spielen (Arche Nova, Revive, Amsterdam etc)permanent gequatscht. Wir hatten sehr viel Spaß, Emotionen kommen bei uns auch auf, wenn man nicht andere fertig machen muss. Wer sich nur anschweigt auch bei Solitär-Spielen, der sollte den Spaß anderen daran nicht absprechen

  • [...] bei Teotihuacan oder anderen nicht sehr interaktiven Spielen [...]

    Ich will jetzt nicht #Teotihuacan zum super-interaktiven Spiel erklären, aber mit zunehmender Spielerfahrung gewinnt es an Interaktivität dazu, und zwar deutlich. Wenn die Grundregeln und Vorgehensweisen erstmal sitzen, empfiehlt es sich sehr wohl darauf zu achten, was die Mitspieler so vorhaben könnten. Dann kann man z.B. gezielt eigene Würfel dort parken, wo die Mitspieler für ihre Strategie hin müssen, um es ihnen so zu verteuern. Sowas ist auch oft unter der Wahrnehmungsschwelle. Wenn du auf Pyramidenbau spielst, liegt mein Würfel nicht aus Zufall auf dem Steinbruch...

    Sehr oft gibt es diverse ähnlich gute Züge bzw. man kann in der Reihenfolge der zu machenden Sachen etwas jonglieren. Mit etwas Spielerfahrung findet man dann diejenigen Züge, die den Mitspielern immer mal wieder ein paar Knüppel(chen) zwischen die Beine schmeißen. Alles für sich betrachtet nicht dramatisch, aber in der Summe kann einen ein guter Gegner doch spürbar ärgern.

  • [...] bei Teotihuacan oder anderen nicht sehr interaktiven Spielen [...]

    Ich will jetzt nicht #Teotihuacan zum super-interaktiven Spiel erklären, aber mit zunehmender Spielerfahrung gewinnt es an Interaktivität dazu, und zwar deutlich.

    Dem stimme ich 100% zu. Es hat trotzdem nicht mehr Interaktion als viele andere Spiele, wo man den anderen wenig verbauen kann.
    Mit viel Spielerfahrung kann man zum Glück auch die Seitenstiche der anderen mit einplanen und sammelt vielleicht 1 mal mehr Kakao ein ;)

  • Ich spreche den Spaß niemanden ab, ich sage wie es für mich ist. Wenn ich einigermaßen gescheit spielen mag, hab ich bei solchen Spielen auch nicht die geistigen Kapazitäten mich noch ausgelassen zu unterhalten.

    Danke für die Erklärung. Ich hatte es so verstanden, als ob du allen Multiplayer-Solitär Spielen das soziale Erlebnis absprichst. Entschuldigung dafür :)

  • Auch falls es schon genannt wurde:

    Wir fanden Junta immer sehr spaßig. Hoch interaktiv, für unsere Begriffe nicht zu destruktiv, wenn auch z.T. böse und immer wieder mit überraschenden Wendungen. Man sollte es vielleicht mit den „richtigen“ Leuten spielen, also mit Menschen, die sich und das Spiel nicht zu ernst nehmen, denn Reingrätschen in die Pläne der Anderen ist hier Pflicht und Kür in Einem. Thematisch gekleidet macht das Ganze noch mehr Laune. Ich kann mich z.B. an den Soldaten, den Banker, einen Anwalt und sogar nen Touri am Tisch erinnern. Eins meiner hoch interaktiven Gute-Laune-Highlights 8-)).

  • Stilp probier doch mal #Weimar oder #Hegemony oder auch #Kemet , letzteres im gewohnten Interaktivitätsgewand, die erstgenannten offerieren hingegen den typischen Polit-Tabletalk mit entsprechenden Handlungen. #DonningThePurple hast du doch auch noch, oder?

    Ja danke für die Empfehlungen. #Hegemony oder #Weimar sind ja als Halbtagsverpflichtungen mit Spielzeiten jenseits von gut und böse für uns raus, obwohl ich hier thematisch völlig auf Kurs bin.
    #Kemet fällt auch raus, da ich eine ausgeprägte Abneigung gegen Miniaturen habe und der ganze Mechanismus net kompatibel ist, so meine ich.
    #DonningThePurple wird immer von meiner Frau verweigert, wenn ich das mal zur Auswahl stelle, wenngleich Sie in dem Spiel weitaus mehr Land sieht wie ich.

    #HansaTeutonica hält sich bei uns bestens, neulich sogar mal mit der Britannien-Map.

    Stilp. AufDie12Regler.

    habe die Ehre *hutzieh*

  • Das Ende vom Lied sind dann stille Sessions von Multiplayersolitair in Reinkultur mit homöopathischen Dosen von Interaktion. Ein Armutszeugnis in meinen Augen.

    Das unterschreibe ich zu 100%. Ich habe seit Jahren keinen Bock mehr auf Spieleabend in denen sich stundenlang angeschwiegen wird, weil alle mit grübeln beschäftigt sind. Das ist kein soziales Erlebnis, das erzählt keine Geschichte, hat keine Emotionen.

    Willkommen bei Corax Games :D.

  • Stilp probier doch mal #Weimar oder #Hegemony oder auch #Kemet , letzteres im gewohnten Interaktivitätsgewand, die erstgenannten offerieren hingegen den typischen Polit-Tabletalk mit entsprechenden Handlungen. #DonningThePurple hast du doch auch noch, oder?

    Ja danke für die Empfehlungen. #Hegemony oder #Weimar sind ja als Halbtagsverpflichtungen mit Spielzeiten jenseits von gut und böse für uns raus, obwohl ich hier thematisch völlig auf Kurs bin.
    #Kemet fällt auch raus, da ich eine ausgeprägte Abneigung gegen Miniaturen habe und der ganze Mechanismus net kompatibel ist, so meine ich.
    #DonningThePurple wird immer von meiner Frau verweigert, wenn ich das mal zur Auswahl stelle, wenngleich Sie in dem Spiel weitaus mehr Land sieht wie ich.

    #HansaTeutonica hält sich bei uns bestens, neulich sogar mal mit der Britannien-Map.

    Stilp. AufDie12Regler.

    Hegemony bekommt man locker an einem Abend durchgespielt und nicht an einem Halbtag :)

    Da schaut sich jeder davor zu Hause ein Video ein, liest seinen Teil der Anleitung und das flutscht in maximal 3-4 Stunden.

  • Coffee Traders würde auch passen. Die Interaktion ergibt sich aus der gemeinsam aufzubauenden Infrastruktur, an der alle Spieler beteiligt sind (u.a. die Kaffeeplantagen und die für den Betrieb benötigten Arbeiter). Ähnlich wie bei Brass Birmingham kann man bspw. von den Plantagen anderer Spieler profitieren, aber es nicht destruktiv.

  • Ja danke für die Empfehlungen. #Hegemony oder #Weimar sind ja als Halbtagsverpflichtungen mit Spielzeiten jenseits von gut und böse für uns raus, obwohl ich hier thematisch völlig auf Kurs bin.
    #Kemet fällt auch raus, da ich eine ausgeprägte Abneigung gegen Miniaturen habe und der ganze Mechanismus net kompatibel ist, so meine ich.
    #DonningThePurple wird immer von meiner Frau verweigert, wenn ich das mal zur Auswahl stelle, wenngleich Sie in dem Spiel weitaus mehr Land sieht wie ich.

    #HansaTeutonica hält sich bei uns bestens, neulich sogar mal mit der Britannien-Map.

    Stilp. AufDie12Regler.

    Hegemony bekommt man locker an einem Abend durchgespielt und nicht an einem Halbtag :)

    Da schaut sich jeder davor zu Hause ein Video ein, liest seinen Teil der Anleitung und das flutscht in maximal 3-4 Stunden.

    Ich habe es am Wochenende das erste Mal in voller Besetzung gespielt. Einer kannte es gar nicht, ich habe es mal ein Jahr davor in einem Zweipersonenspiel gespielt und war daher auch nicht mehr ganz drin, die anderen beiden hatten schon einige Partien hinter sich. Mit Erklärung am anfang und auch mal Nachfragen und Regeln checken im Spiel, ging es ca. 4h (vielleicht ein wenig mehr). Wenn alle das Spiel kennen ist es zu viert bestimmt auch in 3h gut machbar.

  • Schaut euch mal #GalacticRenaissance an. Ähnlich wie Inis vom selben Autor ist das freundlichste Passive Aggressive-Fest direkter Interaktion mit irre schlanken Regeln, das ich kenne. Vuelleicht nicht ganz so sleak und elegant wie der Vorgänger aber trotzdem mit irre viel Tiefe unter dee simplen Oberfläche.

    Ähnlich #Rise&Fall. Wirkt wie ein Familienspiel, kommt aber brutal mit simplen Regeln zu einem Hauen und Taktieren.

    Einmal editiert, zuletzt von unittype001 (6. März 2025 um 21:22)

  • Bin ja auch Interaktionsliebhaber. Die Frage ist, was sucht ihr? Eher was strategisches, evtl. auch Richtung Euro oder eher was thematisch?

    Vermutlich bekannt, aber Brass: Birmingham hat einiges an Interaktion und nicht nur negative. Finde es nach wie vor eines der besten, wenn nicht sogar das beste Eurospiel auf dem Markt.

    Nemesis ist ein schönes thematisches Spiel, bei dem mich zumindest immer interessiert was die anderen am Tisch machen. Man kann zwar nicht direkt jemandem angreifen, jemandem aber sehr wohl indirekt Schaden indem man z.B. "zufällig" eine Granate in einen Raum mit nem Alien wirft in dem der Spieler steht oder die Tür versperrt, durch die er durch muss. Mit geheimen Zielen wie "Spieler X darf nicht überleben" ist definitiv für Interaktion am Tisch gesorgt. Das Spiel bietet gleichzeitig aber auch genug positive Interaktion, bei der man sich gegenseitig hilft, geheime Ziele wie "Du und ein anderer Spieler müsse überleben" sind ebenfalls mit dabei.