Thurn und Taxis


Im Jahre 1490 erhält Franz von Taxis vom späteren Kaiser Maximilian I. den Auftrag, einen Kurierdienst zwischen seinen Residenzen in Innsbruck und Brüssel einzurichten.

Das gelingt ihm so gut, dass in der Folgezeit alle weiteren Postleistungen mit dem Familiennamen Thurn und Taxis verbunden bleiben.

Mit Einführung der Postkutschen zur Mitte des 17. Jahrhunderts sind Mitglieder der Familie in den Grafenstand erhoben und tragen den Titel Reichserbgeneralpostmeister. Zu diesem Zeitpunkt beginnt unser Spiel.

Können Sie die erfolgreiche Geschichte der Familie fortführen und ein bedeutendes Postkutschennetz aufbauen? Haben Sie das Talent, die richtigen Städte miteinander zu verbinden, Poststationen einzurichten und gleichzeitig den Erwerb neuer Kutschen nicht aus dem Auge zu verlieren?

Zeigen Sie ihren Mitspielern planerisches Geschick. Aber verzagen Sie nicht, wenn Ihnen ein Konkurrent eine wichtige Stadt vor der Nase wegschnappt. Sie haben doch sicher eine passende Antwort auf Lager. Das Spiel Thurn und Taxis entführt Sie in eine Zeit der Herausforderungen und des Aufbruchs, die Sie garantiert immer wieder gerne neu erleben werden.


BGG: https://boardgamegeek.com/boardgame/21790/thurn-and-taxis

  • koala-goalie -

    Für mich ist das ein besserer Zug um Zug Ersatz.

    Mag ich gern.

  • Ernst Juergen Ridder -

    Schon das Grundspiel ist gut und macht Spaß. Die Erweiterungen machen das Spiel nicht unbedingt besser; man kann sie nutzen, man braucht sie aber nicht wirklich.

  • Vollkasko -

    Ich mag T&T immer noch, suche es gerade wieder, da ich es ein schönes Spiel finde, welches man auch nach paar Jahren Pause immer noch ohne Regellesen spielen kann.


    Okay, den Wagner musste ich nochmal überfliegen, wie genau er funktioniert. Aber auch das macht gute Spiele aus, Spielreiz ohne kompliziert zu sein.

  • Mahmut -

    Schönes Familienspiel.

  • sg181 -

    Nachdem vor kurzem dieser Klassiker aus 2006 mal wieder auf den Tisch gekommen ist, habe ich festgestellt, dass mir Thurn und Taxis eigentlich doch recht gut gefällt.


    Das Grundprinzip ist natürlich recht simpel und erinnert (mich zumindest) an Zug um Zug. Ich versuche die richtigen Städtekarten zu sammeln, um zusammenhängende Strecken auf der Karte zu erstellen. Im Vergleich zu Zug um Zug hat das Spiel einen Ticken "mehr Fleisch auf den Knochen". Anstatt gleichfarbige Karten zu sammeln, sammele ich Städtekarten, die ich so ausspielen muss, dass sie passend nebeneinander liegen. Ich kann aber nicht einfach drauf los sammeln, da ich jeden Zug mindestens eine Karte zu meiner aktuellen Strecke hinzufügen muss. Tue ich das nicht, verliere ich alle Karten der aktuellen Strecke. Außerdem ist meine Aktionsauswahl etwas erweitert: standardmäßig ziehe ich eine Karte aus der offenen Auslage und spiele eine Karte zur aktuellen Strecke. Zusätzlich kann ich eine von 4 Bonusaktionen wählen: zweite Karte ziehen, zweite Karte spielen, Auslage austauschen oder aktuelle Strecke werten, als wäre sie zwei Stationen länger.


    Auch wenn das Spiele einen gewissen Erfolg hatte und auch SdJ wurde hat es nicht den Bekanntheitsgrad und Erfolg von Zug um Zug erlangt. Das zusätzliche "Extra-Fleisch" ist eventuell der Grund. Für den Casual Player ist Zug um Zum einfach noch angenehmer von den Regeln und kommt in solchen Gateway-/Casual Player-Situationen eher auf den Tisch. Für den geneigten Kennerspieler reicht das Fleisch, aber dann wiederum nicht aus, um das Spiel spannend genug zu machen, und es kommen eher komplexere Sachen auf den Tisch.


    Es ist auf unserem Tisch natürlich kein Dauerbrenner mehr, aber wenn es dann mal wieder gespielt wird, merke ich dann doch wieder, dass es ein gutes Spiel ist.