Kingdom Death: Monster

  • Viktor Adler -

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  • ravn -

    Ich vergebe die Höchstnote, obwohl ich erst so wenig von dem Spiel gesehen und noch weniger selbst gespielt habe. Mein erster White Lion ist besiegt! Gerade eben. Dank der Einführung auf 33 Seiten haben ich meinen ersten Kampf erfolgreich beendet. Dabei wurde ich begleitend von der Story behutsam und Schritt für Schritt ins Regelwerk eingeführt. Einige Detailfragen blieben noch offen, einige Passagen musste ich mehrmals lesen, ganz wenige im Glossar nachschlagen und zwei davon per Internetrecherche absichern. Alleine schon der Weg bis hierhin, vom Erstkontakt mit dem ganzen Material über das Sleeven und Sortieren von 1000 Karten , den Zusammenbau meiner Starting Survivors (die ab nun ihre ganz eigenen Namen tragen: Merkt Euch Ben, Liza, Nod und Ashri) und den White Lion, das war schon ein Erlebnis für sich, das weit über ein normales Brettspiel hinaus geht. Wer sich darauf einlassen mag, kann hier seine Erfüllung erleben - auch für Solospieler, wenn mal keine Mitkämpfer bereit sind.

  • FalcoBaa -

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  • Benmartin70 -

    Für mich zur Zeit eindeutig das Beste was auf den Tisch kommen kann- deshalb die "10"

    Die ersten Partien tut man sich schwer bis man einschätzen kann was einen in etwa erwartet. Man stellt im Lauf der Zeit sein Gear entsprechend zusammen und federt so manche Härte ab die da kommen mag. Die Lernkurve ist steil, am Anfang fragt man sich wie ein Lvl 2 Quarry halbwegs schaffen soll, das legt sich dann aber doch recht schnell.

    Die Härte des Spiels? Ja ist da, ja man kann sterben, aber die "Helden" die man da führt heißen nicht umsonst "Survivor".


    Das Spielmaterial ist sehr gut. Die Figuren sind klasse, ich kenne keine die besser, detailreicher gestaltet wären.

  • Chrisbock -

    Mein absolutes Lieblingsspiel.


    Wie man sein Würfelglück durch taktische Entscheidungen direkt im Kampf und durch Gear im vorhinein, wird hier zur Perfektion gebracht. Daher ist es auch ein bisschen schade, dass dieses Spiel schon nach wenigen Partien abgewertet wird, da es - obwohl valide, da es das subjektive Empfinden des Spielers ist - nicht nach einem, drei oder zehn Spielen objektiv bewertbar ist.


    Die Minis sind das mit Abstand beste, das der Brettspielmarkt zu bieten hat (die Survivors haben Fingernägel :$). Und ja, es tut weh, wenn ein Bewohner, den man mühsam aufgebaut hat, abgemurkst wird. Aber auch das macht unter anderem den Reitz des Spiels aus.

  • saluum -

    KD:M ist ein gutes Spiel. Aber für mich ist es nicht der heilige Gral, denn es hat einige massive Schwächen. Die grösste ist für mich die Hunt-Phase, die nichts anderes als eine Würfel Lotterie ist, bei der man keinerlei taktischen Einfluss hat. Natürlich kann man auch im Kampf durch Würfelpech verlieren. Aber hier hat man immer das Gefühl, dass man durch Absprache und Stellung Einfluss auf den Verlauf nehmen kann. Die KI ist so balanciert, dass Taktik und Stellungsspiel enorm wichtig ist. Gepaart mit Würfeln ergibt das den Kick, den man bei einem solchen Spiel haben will. Wenn man aber einen Spieleabend verabredet und gemeinsam einen Kampf antreten muss, der von vorneherein nicht gewinnbar ist, weil man bei der Jagd zuvor Würfelpech -ohne irggendeinen taktischen Einfluss darauf hatte, fühlt sich das nicht hart und schwer, sondern einfach nur scheisse an. Danach fällt es in meiner Gruppe immer schwer, die Leute wieder zu motivieren...

  • twister80 -

    Ich denke entweder liebt man das Spiel oder man kann gar nichts damit anfangen...


    Bei mir ist es ersteres! Die Immersion und die Geschichten die dort entstehen suchen einfach seinesgleichen... ja es wird viel gewürfelt und man muss sich mit dem Spiel und den Möglichkeiten im Vorfeld stark auseinandersetzen, außerdem darf man nicht denken man baut hier SEINEN Charakter auf, es ist halt "nur" einer der Dorfbewohner...


    Ich muss sagen, einfach eines der Besten Spiele die ich je gespielt habe!

  • kingkurt - (Letzte Bearbeitung: )

    Ich hatte mit beim Blackfriday 2018 das Core Game und alle damals zu habenden Erweiterungen bestellt - und nach drei Spielabenden alles wieder verkauft.


    Die Figuren sind für ein Brettspiel nicht schlecht, aber heute und auch 2018 schon wurden sie dem Hype überhaupt nicht mehr gerecht. Ein Vergleich zu Games Workshop, der oft gezogen wurde, ist einfach nur falsch. Die KD-Figuren sind mindestens eine Klasse zurück.


    Der Stil des Spiels ist natürlich Geschmacksache, nicht mein Fall, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.


    Die Bosskämpfe sind unglaublich repetitiv. Nach zwei Kämpfen hat man überhaupt keine Lust mehr, diesem Gegner noch einmal gegenüberzustehen.


    Aber was das Spiel zu einem absoluten No-Go für unsere Runde gemacht hat, ist dass ein einzelner Würfelwurf dazu führen kann - und bei dem Spiel auch häufig dazu führen wird - dass der/die mühselig aufgebaute Charakter nach einem Kampf in die Siedlung zurückkommt und dann wegen eines schlechten Wurfs stirbt. Einfach so. Sorry, aber da sind mir schwere Spiele wie Robinson Crusoe wesentlich lieber, die mir auch einen Tritt in die Eier geben, aber nicht aufgrund EINES verpatzten Würfelwurfs, der noch nicht einmal im Kampf oder einer Abenteuersituation stattfindet, sondern einfach ein Random-Ereignis im Dorf. Da kann der restliche Teil des Spiels noch so immersiv sein - ist er aber auch nicht - wenn in dem Spiel ein Wurf solche völlig sinnlosen Folgen haben kann, dann macht das Spiel keinen Spaß und kommt weg.


    Ein Spiel muss auch schon nach drei Spielabenden überzeugen und kann nicht erst zehnmal widerwillig gespielt werden, um dann beiseite gepackt zu werden, weil es auch nach zehn Abenden immer noch gravierende Sachen falsch macht. Ich würde jedem raten, das Monster Probe zu spielen, bevor man massiv Geld investiert - und das muss man ja alleine schon für das Grundspiel. Der Preis ist auch eine weitere Sache, die ich sehr kritisch sehe. Da gibt es andere Firmen, die für eine ähnliche Menge und Qualität an Material deutlich weniger aufrufen.

  • danom - (Letzte Bearbeitung: )

    Viel wurde schon geschrieben. Das Spiel ist für mich eine der wenigen 10en, die ich auch bei BGG vergeben habe. Einzigartige Spielwelt und Atmosphäre. Knüppelhart. Hochgradig taktisch und mit einer K.I., die von der Immersion und von der Herausforderung her Ihresgleichen sucht.


    In anderen Kommentaren lese ich von einem Spiel, das sich selbst spielt und von hoher Zufallsabhängigkeit - das trifft so allerdings nur auf den Prolog-Kampf (allerdings auch nur begrenzt) und danach noch eingeschränkt auf die Anfangsphase zu. Schon nach dem Prolog kann ich erste Entscheidungen treffen und im Kampf z. B. Terraineffekte zu meinem Vorteil nutzen. Im späteren Spiel kommen praktische unzählige taktische Optionen über Ausrüstung, Innovations und andere Dinge hinzu. In Summe spielt der Zufall in dem Spiel eher eine untergeordnete Rolle, da sich bei cleverer Spielweise die negativen zufallsinduzierten Spieleffekte rausmitteln bzw. gar nicht erst ausgelöst werden.

  • papadjango -

    Für mich überwiegen die genannten Kontras deutlich die Pros. Keine Lust das nochmal anzufangen...

  • Exhibitchee - (Letzte Bearbeitung: )

    Hatte die Gelegenheit es mal anzuschauen, zu spielen und ein bisschen reinzulesen.

    Fluff ist echt toll, keine Frage. Aber das Spiel ist kein Brettspiel, sondern.. weiss nicht, ein überkonzipiertes RPG das toll aussehen und viel Kohle reinbringen soll? Kein Flachs, sogar ich Mini-Muffel fand die Quali ganz toll, auch die Modelle sind gut (wobei ich für diese Überbrüste wohl am liebsten noch einen Punkt abziehen wollte....)


    Ich scheue keine Arbeit in Spielen, aber bei so einem AT hatte ich das nicht vermutet. Vermutet habe ich, dass ich irgendwas bewegen kann in dem Spiel; aber das Spiel spielt sich selbst und meinen Charakter, ich würfel mit meinem Charakter um die Wette, wer sich zuerst totwürfelt, sonst stirbt er aus irgendeinem anderen Grund, ohne dass ich was dagegen machen kann. Kann man mögen ja. Ich hab auch nichts gegen Scheitern in Spielen. Aber dann will ich durch eigene (Fehl-)Entscheidungen scheitern, nicht weil das Spiel denkt das wär jetzt n cooler Zeitpunkt dafür.

  • Braz - (Letzte Bearbeitung: )

    Ich habe bislang zwar nur den Prolog gespielt, aber der macht schon mächtig Lust auf mehr.....Tendenz zur 10...mal schauen, wie sich das Spiel noch entwickelt....Eine "1" halt ich für nicht gerechtfertigt, egal, ob man das Spiel nun mag oder nicht: Hier steckt soviel Liebe zum Detail, dass ich eine "1" tatsächlich für nicht nachvollziehbar halte...in jeder Hinsicht.....


    [Update]

    Nachdem ich das Spiel jetzt schon ein paar Male gespielt habe...ganz klar eine 10....könnte mein Lieblingsspiel in meiner Sammlung werden.....

  • hallixx - (Letzte Bearbeitung: )

    Ganz frisch dabei und schon muss ich meinen Senf dazu geben : Ich teile die Punkte von Yakosh-DEj uneingeschränkt. Wenn es um Jammern auf ganzem hohem Niveau geht, dann hätte der Hr. Poots die letzten beiden Tableaus (Gear Grid / Monster Control Panel) auch noch aus dickerer Pappe machen können.:rolleyes:


    MMh..und eigentlich war es zu erwarten, dass bei bisher zwei Bewertungen mind. eine mit einer 1 oder 2 auftaucht - aber gut, so ist das im Internetz. 8)

  • Yakosh-Dej -

    Meine Bewertung der Pro und Kontras des Grundspiels von Kingdom Death : Monster in der Version 1.5:


    Kontra:

    - Hoher Anschaffungspreis

    - Modellbau erforderlich

    - Recht glückslästig durch viele Würfelwürfe

    - Bookkeeping (Verwaltungsaufwand)

    - Erwachsenenspiel (Thematisch und im Artwork)

    - Sprachausgabe (Nur englischsprachig)


    Pro:

    - Massig Spielmaterial

    - Modellbau

    - Große Spieldauer (100 Stunden+)

    - Hohe Wiederspielbarkeit

    - Sehr hohe Qualität aller Komponenten

    - Ausgeklügelte Mechaniken (Gear-System, AI-Steuerung)

    - Vielschichtige Charakerentwicklung

    - Einzigartige Genremischung

    - Unverbrauchtes Setting (Düster bis alptraumhaft)

    - Vielfach erweiterbar


    Die oft aufgeführten Kontrapunkte sind nicht völlig von der Hand zu weisen, müssen aber je nach persönlicher Sicht gewertet werden. Der Preis ist für mich kein Kritikpunkt, da Ausstattung, Umfang und Qualität diesen rechtfertigen. Ich habe kein anderes Spiel in meiner recht umfangreichen Sammlung, das allein schon von Inhalt und Ausführung auch nur ansatzweise ähnlich hohe Ansprüche an sich selbst hat. Modellbau ist nicht jedermanns Sache, allerdings hält sich dieser für die ersten Spiele im Rahmen (5 einfache Figuren) und mit der Online-Anleitung ist dies meiner Meinung nach auch für Anfänger zu machen. Der Schwierigkeitsgrad der Modelle steigt erst mit späterem Verlauf der Kampagne. Der Spielablauf ist bei Kingdom Death : Monster sehr variabel aufgebaut und lebt von zufälligen Ereignissen und unvorhersehbaren Wendungen, welche das Spiel meiner Meinung nach auch ausmachen. Würfel sind hier ein Teil dieses Mechanismus, der jedes Spiel anderes macht und Spannung erzeugt. Für jemanden, der zu viele Zufälle und / oder Würfelwürfe nicht mag, kann dies ein Kritikpunkt sein. Uns hat dies beim Spielen nicht gestört. Die Verwaltung der Überlebenden und der Siedlung selbst, wird über entsprechende Bögen gemacht, ähnlich wie bei einem Rollenspiel, was teilweise dazu führt, dass man an diversen Stellen ein Kreuz, eine Zahl machen oder etwas wegradieren muss. Dieser als "Bookkeeping" kritisierte Punkt, lässt sich mit Apps, laminierte Bögen, Folienstifte und zusätzliche Marker reduzieren und funktioniert je häufiger man spielt erstaunlich flüssig. Kingdom Death : Monster ist ein Spiel für Erwachsene. Kinder und jüngere Jugendliche sollten es sicherlich nicht spielen, da Setting, Artwort und einzelne Themen, schockierend oder überfordernd sein können. Auch für einige Erwachsene ist es vielleicht deshalb nichts. Ist man der Meinung, dass Themen wie Tod, Mord, Kannibalismus, Sex und Gewalt in einem Brettspiel nichts verloren haben, sollte es sich besser zweimal überlegen, ob er sich Kingdom Death : Monster anschafft. In unseren Spielgruppen haben die besagten Themen jedenfalls niemanden abgeschreckt und sind eher wie eine gut dosierte Prise Pfeffer zu einem insgesamt bereits sehr guten Gericht. Noch eine Randnotiz, die von Kritikern oft beispielhaft ins Feld geführten Pinups sind im Grundspiel nicht enthalten, müssen extra gekauft werden und haben keinen erweiternden Inhalt, außer eben einer thematischen Figur. Deshalb stehen diese Figuren auch nicht unter meinen möglichen Kritikpunkten. Gerade im deutschen Sprachraum wird immer wieder kritisiert, dass das Spiel keine Lokalisierung erfahren hat und somit nur in englischer Sprachausgabe zu kaufen ist, dass ist eine Tatsache und wird sich allein aufgrund des immensen Umfangs an Karten- und Szenariotexten nicht ändern. Wer gar kein Englisch versteht, sollte dies wissen und sich fragen, ob er in seiner Spielergruppe jemanden hat, der dies kann. Für jeden der etwas Englisch kann, sollte die Sprachhürde allerdings zu bewältigen sein, da das verwendete Englisch klar und einfach, und durch den sinnvollen Aufbau der Regeln gut strukturiert ist.


    Nun mal zu den Dingen, die mich und meine Spielergruppe von Kingdom Death : Monster überzeugt haben. Wenn man das Spiel bekommt, ist man allein schon von Gewicht (ca. 10 Kg) und Größe des Spielekartons (ca. 70 x 40 x 15 cm) beeindruckt. Schon beim Öffnen des schweren Deckels merkt man wie hochwertig und durchdacht alles ist. Der Karton ist randvoll mit Spielmaterial, keine Maus hätte mehr zusätzlich hineingepasst. Neben den Miniaturensätzen sind hunderte Karten für Monster, Ausrüstung, Ressourcen usw. vorhanden. Dazu ein Dutzend Würfel, Gebäude und Ereignis-Marker in Postkartengröße, ein 228-seitiges Hardcover-Buch mit Regeln (ca. 20 %) und Szenarien (ca 70 %), und vieles mehr. An diesem Punkt kann man erahnen, wie viel Arbeit und Spielumfang in diesem Spiel steckt. Der Modellbau hat mir persönlich viel Spaß gemacht, und war gut zu bewältigen. Die wenigen Figuren für die ersten paar Spielrunden hat auch der Ungeübte in weniger als einer Stunde zusammengebaut, und kann quasi ab da sofort loslegen. Das Spiel ist in drei Abschnitte gegliedert (Jagd-, Kampf- und Siedlungsphase). Alle Phasen spielen sich völlig anderes und ergeben trotzdem einen erstaunlich runden Spielzug. Man spielt pro Runde etwa eine bis zwei Stunden und benötigt mindestens 30 Runden, um einmal komplett die Kampagne des Grundspiels durchzuspielen. Dies wird einem aber wegen dem recht fordernden Schwierigkeitsgrad nicht im ersten Anlauf gelingen, zudem hat man mit einem Durchgang nur einen bestimmten Teil des Spielumfangs gesehen. Gesamtspieldauer und Wiederspielbarkeit sind also sehr hoch und ich denke, dass jeder der das Spiel komplett erleben möchte, in jeden Fall mehr als 100 Stunden Spielspaß vor sich hat, wahrscheinlich aber deutlich mehr. Während des Spielens fällt einem immer wieder die Durchdachtheit und hohe Qualität des Spielmaterials auf. Selten hat ein Spiel mich mit so einer unglaublich hochwertigen, intelligenten Aufmachung begeistert. Dies spiegelt sich auch im Aufbau der einzelnen Phasen eines Spielzugs wieder. Die Jagdphase ist stimmig, die Kampfphase ist spannend, und die Siedlungsphase belohnt und lässt das Spiel in verschiedene Richtungen gestalten. Besonderes die Intelligenz der selbstständig agierenden Gegner ist schier der Wahnsinn, auch für erfahrende Spieler immer wieder fordernd und voller überraschender Wendungen. Nach einem solchen Kampf kann man die erbeuteten Ressourcen und die gemachten Erfahrungen in der Siedlungsphase je nach Geschmack in Ausrüstung, Entwicklungen oder Gebäuden investieren. Auch die einzelnen Überlebenden selbst durchlaufen eine vielschichtige Entwicklung mit Verletzungen, Kampfkünsten, Erfahrungen und Boni. Kingdom Death : Monster lässt sich schwer in ein bereits bestehendes Genre einordnen, da es weder Dungencrawler, noch Zivilisationsspiel, reines Ressourcenmanagement oder Rollenspiel ist. Die besondere, einzigartige Mischung macht es zu einem ganz speziellen Genrehybriden, zu dem mir keine Entsprechung in einem anderen Brettspiel einfällt. So besonderes die Genremischung, so besonderes ist auch das verwendete Setting. Es ist düster, bedrohlich, hart, geradezu alptraumhaft und damit erfrischend neu. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mich persönlich hat es weit mehr angesprochen als das Xte Fantasy- oder Zombiesetting. Als letzten Punkt möchte ich kurz noch die unglaublich vielfältige Erweiterungsmöglichkeit des Grundspiels erwähnen. Zurzeit sind 12 Erweiterungen verfügbar, die teilweise neue Gegner in das bestehende Konzept einbringen, teilweise aber auch ganz neue Geschichten inklusive vollständiger Kampagnen beinhalten. Mit den bereits geplanten 16 zusätzlichen Erweiterungen ist der Umfang so hoch, dass ich mir derzeit bei besten Willen nicht ausmalen kann, wann ich alles davon wirklich durchgespielt haben werde. Diese neuen Erweiterungen entwickeln Kingdom Death : Monster zu Teil auch gezielt in ganz spezielle, neue Richtungen. Man darf also gespannt sein und ich freue mich auf viele weitere Partien mit diesem Spiel. Das Spiel hat einen extremen Suchtfaktor.


    Fazit: Wie bei vielen Spielen sicherlich kein Spiel für jeden. Für viele aber, die es bereits gespielt haben, sicherlich eins der besten Spiele aller Zeiten. Ich bin jedenfalls voll überzeugt und kann jeden nur raten einmal selbst mal einen Blick auf dieses außergewöhnliche Spiel zu werfen. Trotz kleiner Schwächen / Kritikpunkte, für mich persönlich volle 10 Punkte.